engagiert, effizient, professionell.

16. April 2021
von Kristin Allwinger

Akonsult evaluiert PHC-Zentrum unseres Neo-Gesundheitsminister Dr. Mückstein

 

2019 hat Akonsult im Auftrag der Wiener Gebietskrankenkasse das allererste PHC- Gesundheitszentrum evaluiert. PHC steht für Primary Healthcare – primäre Gesundheitsversorgung. Diese Zentren vereinen Allgemeinmediziner, Krankenpfleger und Sozialarbeiter in einer Einheit. Das zu evaluierende Zentrum liegt im 6. Wiener Gemeindebezirk und wurde von Dr. Wolfgang Mückstein – dem designierten Gesundheitsminister gegründet.

Die Aufgabenstellung für Akonsult lautete, die Meinungen und Einstellungen der Patientinnen und Patienten über diese neue Art von Gesundheitseinrichtung einzuholen. Damals durfte ich Herrn Dr. Mückstein als äußerst sympathischen und kompetenten Arzt und Initiator des ersten PHC-Zentrums kennen lernen. Obwohl es noch die eine oder andere öffentliche Diskussionen über diese neuen Einrichtungen gab, spiegelte sich diese keinesfalls bei den Patienten wider, denn die vergaben durchwegs Bestnoten. Besonders gepunktet haben die langen Öffnungszeiten und die gute Verfügbarkeit von umfassenderer medizinischer Leistung.

  • 93 Prozent waren mit ihrem Besuch in dem Zentrum sehr zufrieden. Allerdings scheint das Primärversorgungszentrum derzeit in erster Linie als erweiterte Arztpraxis wahrgenommen zu werden: 62 Prozent der Befragten gaben an, nicht über die Zusatzangebote – wie etwa psychologische Betreuung oder diplomierte Krankenpflege vor Ort – Bescheid zu wissen.
  • Die langen Öffnungszeiten (wochentags jeweils bis 19.00 Uhr) stießen dagegen auf großen Zuspruch: 94 Prozent zeigten sich sehr zufrieden. Grundsätzlich sollten die PHC-Zentren vor allem auch die Spitalsambulanzen entlasten – das gelang zumindest bei einigen Patienten: 13 Prozent gaben an, sie hätten – gäbe es das Zentrum nicht – mit akuten Beschwerden eine Ambulanz aufgesucht, 74 Prozent einen anderen praktischen Arzt, 8 Prozent hätten abgewartet, während 5 Prozent zum Facharzt gegangen wären.

Medienecho Evaluierung:

https://www.derstandard.at/story/2000023011100/primaerversorgung-lob-fuer-wiener-pilotprojekt-warten-auf-nachfolger

 

24. März 2021
von Kristin Allwinger

Akonsult-Umfrage: Viele gegen Zeitumstellung

Zweimal im Jahr muss an der Uhr gedreht werden. Die Mehrheit will das nicht mehr.

Wien – Fast drei Viertel der Österreicher sind mit der Entscheidung der EU zufrieden, die Umstellung zwischen Sommer- und Normalzeit abzuschaffen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Akonsult. Jedoch ist auch eine Mehrheit skeptisch, dass sich die EU-Staaten bald auf eine Lösung einigen werden. Am letzten Märzwochenende wird daher wieder an der Uhr gedreht – und das, obwohl die Sommerzeit heuer bereits abgeschafft sein sollte.

Einen Alleingang Österreichs bei der Abschaffung lehnen 55 Prozent ab, während sich 40 Prozent damit anfreunden könnten. „Für 63 Prozent wären unterschiedliche Zonen mit Sommer- und Winterzeit in Europa ein No-Go“, stellte Akonsult-Geschäftsführerin Kristin Allwinger fest. Ob dies nachteilig für Wirtschaft und Tourismus wäre, beantwortete jeweils die Hälfte mit Ja und Nein.

  • 72 Prozent der Österreicher sind für die Abschaffung, wobei sich Frauen und Männer darin einig sind. Lediglich bei den 16- bis 22-Jährigen sprechen sich nur 40 Prozent für das Ende der Zeitumstellung aus. Insgesamt zwei Drittel wollen übrigens, dass die Sommerzeit während des gesamten Jahres gilt.
  • Und hier spießt es sich. Laut EU-Kommission sollen die Staaten selbst entscheiden, ob sie dauerhaft Sommer- oder Winterzeit haben wollen. Eine Einigung ist derzeit nicht in Sicht.
  • Nur 37 Prozent der Österreicher glauben, dass diese einheitlicheLinie in der Union bald gefunden wird, 61 Prozent sind hier skeptisch. 30 Prozent glauben, dass es nie zu einer Einigung kommen und das Projekt „Abschaffung“ einschlafen wird. Knapp die Hälfte glaubt
  • dass es nach Jahren doch so weit sein wird, der Rest ist optimistisch und glaubt an eine schnelle Lösung.
  • Da die Zeiger nun mal verstellt werden, wollen 81 Prozent die zusätzliche Stunde an abendlichem Tageslicht für Aktivitäten im Freien nutzen. Frauen haben dies mit 84 Prozent deutlich häufiger vorals Männer mit 77 Prozent.

 

( Repräsentativ-Befragung, n = 500, Eigenstudie/in Kooperation mit APA Austria Presseagentur)

Auszug Medien-Links:

APA OTS APA OTS
oe24.at www.oe24.at

Puls24 www.puls24.at

15. März 2021
von Kristin Allwinger

Die Österreicher & die britischen Royals

Wer gibt schon gerne freiwillig zu, die Klatschspalten zu verfolgen?  Laut  einer aktuellen Akonsult-Umfrage meinen nur 39% der Österreicher, sich für die britischen Royals zu interessieren, davon outen sich 21% sogar als richtige royale Fans. Für rund ein Fünftel der Befragten ist, laut Umfrage, das Thema ein absolutes NO-GO. Rund ein Viertel möchten sich dazu nicht äußern. Das ergab eine  bundesweite Repräsentativ-Umfrage zum Thema MEXIT im Auftrag der Kronen Zeitung.

Obwohl das Interesse an den Royals ist nicht wahnsinnig stark ausgeprägt (39%) ist,  trifft die Entscheidung, von Meghan & Harry, sich von ihren royalen Verpflichtungen zurückzuziehen, auf relativ großes Verständnis. Etwas mehr als die Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher können die Entscheidung von Harry und Meghan nachvollziehen. Interessanterweise Männer tendenziell  mehr als Frauen.

31 % der Befragten sind restlos davon überzeugt, dass Herzogin Meghan die  treibende Kraft war, das britischen Königshauses zu verlassen. Dieser Wert überrascht, angesichts der fast aggressiven Kommentare, denen Meghan in den letzten Monaten in den sozialen Medien ausgesetzt war.
Herzogin Meghan polarisiert, jedoch sehen insgesamt eine knappe Mehrheit der Österreicher und Österreicherinnen bei Meghan keine Schuld für den so genannten „MEXIT“.

 

Kronen Zeitung: 13. März 2021

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16. November 2020
von Kristin Allwinger

Der Einfluss von Corona auf die Lebensbedingungen der Medienfrauen

Kristin Allwinger beim Journalistinnenkongress, der Corona-bedingt Online stattfand.In allen Lebensbereichen hat die COVID-19-Pandemie Einzug gefunden, ihre Auswirkungen betreffen auch den 22. Journalistinnenkongress, der erstmalig als virtuelle Veranstaltung ausgetragen wird. Bei den vielen negativen und einschneidenden Konsequenzen zeigt sich im Hinblick auf den Journalismus sehr deutlich: Medienfrauen müssen weiterhin stärker sichtbar sein. Dazu müssen sie sich untereinander besser vernetzen, um „die männlichen Machtzirkel“ aufzulösen und Gleichstellung der Geschlechter durchzusetzen. So die Hauptergebenisse der Akonsult-Umfrage (n= 250 Medienfrauen), die in Kooperation mit dem Journalistinnenkongress durchgeführt wurde.

Dass die „alten“ Spielregeln durch die Corona-Krise einen erneuten Aufschwung erleben, erläutert Kristin Allwinger von der Meinungsforschung Akonsult im Rahmen des Online stattfindenden Panels. Ihren Analysen zufolge sehen 46 Prozent der befragten Frauen eine Verstärkung der hierarchischen Strukturen im Arbeitsalltag.

Das trifft vor allem auf Zoom-Meetings zu. Es wird vermehrt diktiert statt diskutiert. 47 Prozent der

Copyright: Shutterstock

Auch während der Corona-Krise müssen Medienfrauen sich stärker vernetzen und sichtbar bleiben.

Medienfrauen sagen, dass sich die männlichen Machtzirkel ausweiten. Viele Frauen machen sich Sorgen um ihren Beruf. Zehn Prozent haben ihren Job verloren. Negative Auswirkungen auf privater Ebene sehen die befragten Frauen durch die Mehrfachbelastungen, aber auch durch finanzielle Engpässe. Aus der Umfrage geht letztendlich hervor, dass viele positive Errungenschaften hinsichtlich der Gleichstellung von Männern und Frauen durch Krisen schnell ins Wanken geraten. Es braucht neue Strategien für Frauen.

„Neues Spiel, neue Regeln“ – wie hat Corona den Journalismus verändert

Wie diese neuen Spielregeln bzw. neuen Strategien, um Frauen zu stärken, gestaltet werden müssen, wurde anschließend von einer hochkarätigen Runde diskutiert: Wiebke Loosen vom Leibniz-Institut für Medienforschung, Maria Pernegger von Media-Affairs, Eva Konzett vom Falter, Katharina Mader vom Institut für Heterodoxe Ökonomie WU Wien. Moderation: Martina Madner von der Wiener Zeitung.

Die wichtigsten Erkenntnisse der Expertinnen: Die Forschung muss mehr einbezogen werden, Väter müssen ihre Rolle aktiver wahrnehmen und Wirtschaftshilfen müssen nach fairen Kriterien vergeben werden. Die Förderungen sollen an die Qualität und nicht an die Auflagen geknüpft werden. Außerdem ist Wiebke Loosen davon überzeugt, dass Co-Leitungen zwischen Männern und Frauen in einer Arbeitsteilung durchaus realisierbar sind. In einer Sache sind sich alle einig: Frauen müssen sich gegenseitig unterstützen, um stark zu sein, und gerade in der Krise darf die Gleichstellungspolitik nicht in den Hintergrund geraten.

Alle Ergebnisse im Detail: journalistinnen_kongress_2020

20. August 2020
von Kristin Allwinger

The winner is: Saint-Gobain – mit der längsten Verweildauer pro Beitrag im Netz!

 

Das Beratungsunternehmen BG-thinktank hat im Auftrag des Branchenmagazins Bau & Immobilien Report die digitale Präsenz der Baubranche untersucht. Im Zeitraum von einem Monat (11. Mai bis 12. Juni 2020) wurden die Online-Aktivitäten von 22 vorab definierten Unternehmen analysiert. Im Fokus standen Top-Akteure der Baubranche wie beispielsweise Wienerberger, Porr und Strabag oder Player in der Baustoffindustrie wie Internorm und die Saint-Gobain Baustoffgruppe. Analysiert wurden die Nennungen in Online-Medien wie z. B. kurier.at, krone.at oder derstandard.at, aber auch die Follower in sozialen Medien wie z. B. Facebook oder Twitter.

Mit 261.904 Visits & Follower auf Platz 1

Bei der Anzahl der Artikel haben die »großen Drei« Wienerberger, Strabag und Porr die Nase vorn. Betrachtet man hingegen die durchschnittliche Reichweite der einzelnen Artikel, kommt es zu deutlichen Verschiebungen: Mit 261.904 potenziellen Visits und Followern sichert sich Saint-Gobain den Platz an der Sonne, gefolgt von Strabag mit 200.617 und Swietelsky mit 173.076. Porr und Wienerberger befinden sich lediglich im Mittelfeld. Saint-Gobain hat somit jene Beiträge im Netz, die am längsten und intensivsten gelesen werden. Gepunktet wurde mit aktuellen Themen wie beispielsweise „Was bleibt von der Corona-Krise?“, spannenden Architektur- und Objektberichten oder Produktnews.

„Ein schöner Erfolg für uns als Agentur“, freut sich Kristin Allwinger, Geschäftsführerin von Akonsult, die die Baustoffgruppe seit Anfang 2019 strategisch sowie bei der Umsetzung der PR-Maßnahmen betreut.

2018 befand sich Saint-Gobain noch auf Platz zehn im Ranking um die höchste Online-Medienpräsenz.  „Seit der Übernahme des Etats setzen wir auf PR-Maßnahmen, die sich stark mit Problemlösungen beschäftigen. Wir achten jedoch, dass wir diese immer mit einem Schuss Kreativität versehen“, berichtet Allwinger über ihr Erfolgsrezept.

Mit 261.904 potenziellen Visits und Followern sichert sich Saint-Gobain den Platz eins

(Quelle: Bau & Immobilien Report Juli 2020)

Über Bau & Immobilien Report:

Ein führendes Branchenmedium für Bauindustrie, Baugewerbe, Baunebengewerbe, Baumaschinen- und Baustoffhandel, Planer und Architekten, öffentliche Verwaltung (Bund, Länder und Gemeinden), das mittlere und höhere Management von Bauträgern, Wohnbaugenossenschaften, Banken und Versicherungen sowie Haus- und Immobilienverwaltungen und -makler.

Über BG-thinktank:

Der Web-Analyst und Strategieberater BG-thinktank ist der ideale Partner, wenn es darum geht, Märkte zu verstehen, Strategien zu entwickeln, Datenhoheit zu erlangen und digital durchzustarten. Kombiniert mit strategischen Empfehlungen und Handlungsoptionen der Markt- und Medienexperten, Analysten und Krisenspezialisten, schließt BG-thinktank die Lücke zwischen Datenerfassung und Umsetzung.

26. Mai 2020
von Kristin Allwinger

Greenpeace-Umfrage: Mehrheit für „grünen Wiederaufbau“

 

Bei einer von der Umwelt-NGO Greenpeace in Auftrag gegebenen Erhebung haben 84 Prozent der 500 befragten Österreicherinnen und Österreicher angegeben, einem „grünen Wiederaufbau“ den Vorzug zu geben, berichtete die NGO heute.

Konkret galt es die Zustimmung auf die Aussage „Ich bin dafür, dass das dafür verwendete Steuergeld immer auch dazu beitragen soll, die Klimakrise zu bekämpfen“ zu bejahen oder zu verneinen, was dann bei 30 Prozent zu einem klaren Ja und 54 Porzent zu „eher Ja“ führte. Nur sechs Prozent der Teilnehmer der von 14. bis 19. Mai durch das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Akonsult durchgeführten Onlineerhebung lehnten das mit einem Nein ab.

91 Prozent bejahten auch, eine Klimakrise zunehmend selbst zu bemerken – und ein Großteil zeigte sich besorgt über Auswirkungen der Erderhitzung auf Gesundheit und heimische Wirtschaft, hieß es in der entsprechenden Aussendung.

Viele befürchten Folgen für Gesundheit durch Hitzewellen

Angesprochen auf die extremen Hitzewellen im Sommer und deren negative Auswirkungen auf die Gesundheit beantworteten rund vier von zehn zu befürchten, dass dadurch auch eine gesundheitliche Gefahr entstehend könne. Frauen waren hier deutlich besorgter als Männer.

Eher negative Auswirkungen auf die Gesundheit äußerten weitere 46 Prozent. 80 Prozent bejahten es, dass sie sich um Tourismus und Landwirtschaft sorgen würden.

84 Prozent bejahten laut Umfrage zudem die Notwendigkeit einer klimafreundlichen Steuerreform.

12. Mai 2020
von Kristin Allwinger

Was bleibt von der Corona-Krise?

 

Gastkommentar Peter Giffinger, CEO bei Saint-Gobain Österreich und Präsident bei respACT

Das Coronavirus ist von einer entfernten Gefahr in China zu einer akuten Pandemie in unserer Mitte avanciert, die ein Herunterfahren der Wirtschaft ausgelöst hat. Die Abhängigkeit von wichtigen Rohstoffen z.B. für die Pharmaindustrie, oder die Knappheit von lebensrettenden Schutzmasken im Gesundheitsbereich wurden schmerzlich evident.

Das Rückgrat der Krisenbewältigung sind einmal mehr die heimischen Unternehmen, die, ob groß oder klein, mit kreativen Lösungen kurzfristig ihren Betrieb umstellen und dringend benötigtes lokal herstellen oder in der Lage sind, weiter zu produzieren.  

  • Neuer Stellenwert für lokale Rohstoffsicherheit

Der Stellenwert einer lokalen Rohstoffsicherung ist mit der Corona-Krise in den Fokus gerückt und hat schmerzlich das Bewusstsein geschärft, nicht alle Schlüsselbereiche in andere Kontinente auszulagern. Natürlich auch aus Gründen der Nachhaltigkeit. Beispielsweise wird im Bergbau in Bad Aussee und Puchberg Gips, der Rohstoff für die Produktion der RIGIPS-Platten und -Putze unter nachhaltigen Rahmenbedingungen gewonnen und laut Natura 2000 wieder rekultiviert und der Umwelt zugeführt. Reserven dieser Art, werden in Zukunft stark an Bedeutung gewinnen.

  • Rohstoffe zu wertvoll für Deponien

Apropos Rohstoffknappheit, derzeit gehen viele Rohstoffe auf den Deponien verloren. Auch jene, wie beispielsweise Glas und Gips, die einer „echten Kreislaufwirtschaft“ entsprechen, da, zum Unterschied von anderen recycelten Produkten, daraus wieder 1:1 dasselbe Produkt entsteht. Um diese wertvollen Ressourcen zu nutzen, fehlen derzeit die richtigen Anreize und Förderungen. Obwohl viele Hersteller schon mit innovativen Lösungen bereit stehen, beispielsweise weber.therm.circle, von WEBER TERRANOVA, eine Wärmedämmverbundfassade, die 1:1 nach dem Rückbau wieder eingebaut werden kann.

  • Co2 sparen und Kosten senken

Die Corona-Krise, zeigt zwar eine kurzfristige Erholung der CO2-Emissionen, hat aber laut Experten, keinen nachhaltigen Einfluss auf den Klimawandel. Im Gegenteil, da zu befürchten ist, dass die gesetzten Ziele zur Reduktion des CO2-Ausstoßes aufgrund des Spardrucks sogar in Gefahr geraten könnten. Neben dem Zurückfahren der fossilen Energie könnte ein zusätzlicher wichtiger Hebel von der Bauwirtschaft kommen: Heute können mit gleichem oder nur geringfügig höheren Kosten energieautarke Niedrigenergiehäuser gebaut werden. Diese Bauweise würde langfristig zu einem stabilisierenden CO2-Effekt beitragen und gleichzeitig die Kosten für Heizung und Gebäudekühlung praktisch auf null bringen. Der individuelle Kostendruck z.B. durch Arbeitslosigkeit, der nach Krisen wie der derzeitigen zu erwarten ist, könnte abgefedert werden.

Auch Industrieanlagen sollten besser gedämmt werden. Laut Expertenschätzungen von „klimaaktiv“*) würde die konsequente Dämmung von technischen Anlagen zu einer Reduktion von bis zu sechs Prozent des Gesamtbrennstoffverbrauchs führen. In der Regel amortisieren sich der Austausch von älteren technischen Isolierungen oder darüberhinausgehende Maßnahmen schon nach wenigen Jahren. Saint-Gobain ISOVER wird mit seinem breiten Produkt-Portfolio, das von Wärme, Kälte-, Schall- bis hin zu Brandschutzisolierungen reicht, dieses Potential intensiv bearbeiten.

  • Krise beschleunigt Prozesse wie Digitalisierung

Dieser Tage wurde die Digitalisierung vom Trendthema zur Notwendigkeit, um Geschäftsprozesse weiter am Laufen zu halten. Auch wir von Saint-Gobain konnten unsere Geschäftsprozesse und die unserer Kunden Dank Digitalisierung am Laufen halten,  nicht nur bei der Planung mit dem digitalen Bau-Management und systemübergreifenden BIM-Plugin, sondern auch beim täglichen Business ‑ vom Dokumentenlauf über unsere Homeoffice-Plattform bis hin zu digitalen Meetings. Die Corona-Krise sollte die digitale Transformation stark beschleunigen.

  • Wohnraum wird flexibler

Seit einigen Jahren wird bei Bildungs- und Bürobauten schon standardmäßig auf das Innraumklima Wert gelegt. Durch die Verbreitung von Homeoffice-Lösungen, werden Systeme für Raumakustik im Wohnbau Einzug halten. Lösungen wie beispielsweise RIGIPS Duo`Tech Schallschutzwände oder Akustikdecken mit innovative Lösungen von Ecophon könnten zukünftig auch in Wohnhäusern zum Standard gehören. Dämmung als Schutz vor der sommerlichen Überwärmung wird ebenfalls eine immer wichtigere Rolle spielen, um Energiekosten zu sparen. Zudem wird in Zukunft immer mehr Wert auf Flexibilität liegen. Etwa, um im Bedarfsfall ein Home-Office einzurichten. Oder Wohnräume seniorengerecht zu adaptieren, um möglichst lange zu Hause leben zu können. Flexibilität ist eine der großen Stärken des Leichtbaus. Aus unserer Sicht wird Trockenausbau in Zukunft noch stärker an Bedeutung gewinnen.

  • Vorfertigung legt weiter an Dynamik zu

Aus Gründen des Arbeitsschutzes, wird sich nach der Krise die modulare Bauweise noch schneller entwickeln. Die zunehmende Verlagerung von der Baustelle in die Vorfertigung wird auch dem Fachkräftemangel entgegenwirken, der derzeit aufgrund der geschlossenen Grenzen wieder besonders evident ist. Saint-Gobain ist beim sogenannten seriellen Bauen ein innovativer, strategischer Partner z.B. für die Fertigteil- oder Holzbauindustrie.

  • Resilienter gegen Krisen durch Innovation

Die Krise sollte als Weckruf verstanden werden, um dem Thema Innovation in Europa wieder einen höheren Stellenwert einzuräumen. Beispielsweise könnten Finanzmittel der Corona-Hilfsprogramme mit Innovationsanreizen verknüpft werden. Neue Technologien wie beispielsweise künstliche Intelligenz, Robotics und neue Werkstoffe würden dazu führen, dass in Europa zukünftig nachhaltig und zugleich wettbewerbsfähig produziert werden kann. Das würde uns gegen zukünftige Krisen resilienter machen.

*) Quelle: Studie „klimaativ“, Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus

Über Peter Giffinger: Ing. Peter Giffinger, CEO Austria bei Saint-Gobain für ISOVER, RIGIPS, WEBER TERRANOVA und GLASSOLUTION, ist zudem ehrenamtlich seit 2019 Präsident bei respACT (Unternehmensplattform für Nachhaltiges Wirtschaften).

19. März 2020
von Kristin Allwinger

Krisenmanagement der Regierung passt/TV-Konsum in der Coronakrise stark gestiegen

 

 

AKONSULT hat im Auftrag der Austria Presseagentur eine aktuelle Bevölkerungsbefragung durchgeführt:

Das Krisenmanagement der Regierung bekommt von der Bevölkerung trotz der rigorosen Einschränkungen eine gute Bewertung: 90 Prozent der vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut AKONSULT interviewten Personen antworteten auf die Frage, ob uns die Regierung bisher gut durch die Corona-Krise geleitet hat, mit Ja (47 Prozent) oder eher Ja (43 Prozent).

“Dieser hohe Wert überrascht wenig, wenn man die Regierungsteams anderer Länder beobachtet, die deutlich weniger koordiniert und entschlossen auftreten”, meinte Akonsult-Geschäftsführerin Kristin Allwinger.

 

Lediglich acht Prozent der 500 Befragten entschieden sich für “weniger gut”, zwei Prozent sind gar nicht mit Kurz, Kogler & Co. zufrieden. (Grafik: APA, Quelle: Akonsult)

Alltag in Zeiten der Coronakrise

Doch wie sieht der Alltag der Österreicherinnen und Österreicher derzeit aus? 58 Prozent vertrauen laut Akonsult auf den guten, alten Fernseher, 45 Prozent vertreiben sich die Zeit mit Lesen, 26 Prozent machen nach eigenen Angaben “Homeoffice”, ein gutes Fünftel spielt Gesellschafts- oder Computerspiele. Ansonsten wird viel telefoniert (20 Prozent), gekocht (22 Prozent) und fast ebenso viele bringen mit kleinen Handwerksarbeiten die eigenen vier Wände in Schuss. Unbeliebt ist auch in Zeiten der Krise Aufräumen und Putzen mit neun Prozent, aber auch Sport (sieben Prozent) ist nur ein Minderheitenprogramm. Lediglich vier Prozent arbeiten weiterhin normal weiter.

Informationsbedarf Symptome Coronavirus-Erkrankung

17 Prozent glauben, über die Symptome einer Coronavirus-Erkrankung gut informiert zu sein, 69 Prozent, sie wüssten eher gut Bescheid. Elf Prozent sagen eher weniger gut. “Diese Zahlen sind nicht verwunderlich, da aufgrund der derzeitigen brisanten Situation, das Informationsbedürfnis sehr hoch ist”, erklärte die Akonsult-Geschäftsführerin. Informationen über die Erkrankung würden als lebensrettend empfunden, daher bestünde der Wunsch nach noch mehr Aufklärung.

Fake News versus klassische Medien

Fast sechs von zehn Befragten sind sich jedoch unsicher, ob sie Fake News über das Coronavirus von seriösen unterscheiden können. Vielleicht vertrauen deshalb die meisten auf klassische Medien, konsumieren aber parallel: TV und Radio werden von 75 Prozent genutzt, gefolgt von Zeitungen (inklusive Onlineausgaben) mit 61 Prozent Nennungen. Fast ebenso viele suchen im Internet nach Wissenswertem. Facebook, Twitter und Instagram sind mit zusammen 13 Prozent ein Minderheitenprogramm. Sieben Prozent tauschen sich mit Familie und Freunden vor allem per Telefon aus.

TV Konsum deutlich gestiegen

Wer mehr Zeit zu Hause verbringt, dreht offenbar häufiger den Fernseher auf (65 Prozent). Von jenen, die ihren TV-Konsum gesteigert haben, verbringen 52 Prozent dreieinhalb bis vier zusätzliche Stunden vor der Glotze. Für ein Fünftel sind es sogar 4,5 Stunden mehr und für ebenso viele immerhin zweieinhalb bis drei Stunden.

Derzeit (noch) kein Internet-Kaufrausch

Die geschlossenen Geschäfte haben bisher offenbar noch nicht zu einem Internet-Kaufrausch geführt. Nur zwei Prozent wollen auf jeden Fall auf Online-Shops ausweichen, 29 Prozent können sich das möglicherweise vorstellen. “Appelle, sich solidarisch mit der heimischen Wirtschaft zu zeigen, könnten derzeit das Gebot der Stunde zu sein”, betonte Allwinger.

Weitere Informationen: office@akonsult.at

17. März 2020
von Kristin Allwinger

Home-Office: Schnell raus aus der Jogginghosen-Falle

 

Die derzeitige Situation im Coronavirus-bedingtem Home-Office erinnert mich an den Anfang meiner Selbstständigkeit, als ich die ersten Jahre von zu Hause aus gearbeitet habe. Ehrlicherweise muss ich heute sagen, dass mir das nach einer kurzen Anfangseuphorie extrem schwergefallen ist. Es hat eine Weile gedauert, bis ich eine Tagesroutine entwickelt habe, die für mich gut funktioniert hat. Ja, genau, ich musste mir selbst eine Art Tagesablauf zurechtlegen, dann hat es auch mit der Motivation und Konzentration geklappt. Da ich derzeit wieder im Home-Office bin, hier meine Tipps, die vielleicht auch für euch funktionieren.

  • Das wichtigste zuerst: Ich schaue darauf, morgens ganz schnell aus der “Jogginghosen-Falle” zu kommen und in ein legeres Tagesoutfit zu wechseln. Klingt banal, ist aber wichtig, um in die Gänge zu kommen.
  • Danach lege ich mir eine Checkliste für meine wichtigsten beruflichen Erledigungen des Tages zurecht. Zu Hause lauern wesentlich mehr Ablenkungen als im Büro: Schnell mal die Waschmaschine füllen, Blumen gießen etc. Alle diese Tätigkeiten versuche ich vor oder nach der Arbeit zu erledigen.
  • Dasselbe gilt auch für Snacks. Zu Hause ist man wesentlich häufiger versucht, in die Küche zu gehen und Nüsse, Obst, Kekse oder was auch immer zu naschen. Genau das versuche ich in eine Art Mittagspause zu verlegen und so dem Tag noch mehr Struktur zu geben.
  • Ganz wichtig ist auch, den Arbeitstag aktiv zu beschließen. Wenn man zu Hause arbeitet, ist der Übergang in den Feierabend vielfach schwimmend. Besser funktioniert es, das Ende des Arbeitstages bewusst zu gestaltet. Beispielsweise kurz mal eine Runde um den Häuserblock gehen und einzukaufen, um die Beine zu vertreten, eine Runde laufen, oder was auch immer in diesen Zeiten angemessen ist.

 

Welche Tipps habt ihr auf Lager? Wie gestaltet ihr derzeit den Tag?

 

Liebe Grüße & bleibt gesund!

Kristin

ps. Immer live dabei im Home-Office sind unsere Katzen Lucy & Jessey, die derzeit dem Alltag erhellen, (Foto: Jessey)

Twitter & Co als Content Snacks

27. Dezember 2019
von Kristin Allwinger

Snackable Content ist schnell vergessen

Neue wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass ein Tweet eine Halbwertzeit von gerade einmal 18 Minuten hat. Also verhält sich so ein 140-Zeichen-Content-Snack genauso wie ein Schokosnack: Er ist schnell verzehrt und macht ganz und gar nicht satt. Vom flüchtigen Inhalt bleibt wenig, selbst die Erinnerung daran schwindet schnell.

Daher sind die schon fast totgesagten Long-Form-Contents wie beispielsweise fundierte Blogs- oder Fachartikeln etc. wichtiger denn je, denn diese bleiben eher in Erinnerung als flüchtige Tweets und Postings. Doch mehr Umfang bedeutet keineswegs mehr Aufmerksamkeit. Denn mehr Inhalt sollte auch immer einen Mehrwert generieren. Eine inhaltlich umfangreichere Content-Form, die sich unserer Meinung nach in Zukunft stark durchsetzen wird, ist die umfassende, qualitativ hochwertige Hintergrundinformation, die als Service für Medien, Entscheidungsträger oder sonstige Stake-holder eingesetzt wird.

Medienwandel und die Auswirkungen auf die PR

Medien unterliegen seit Jahren einem Wandel und sind aufgrund des gestiegenen finanziellen Drucks mit weniger personellen Ressourcen ausgestattet als noch vor wenigen Jahren. Daher reagiert die PR und wird in ihrer Arbeitsweise immer journalistischer. AKONSULT PR setzt daher, speziell bei der B2- PR, flankierend zu Presseinformationen Reports, Blogs, Whitepapers, Studien, etc. ein. Bei Bedarf, als Draufgabe, ist natürlich nichts gegen einen Twitter-Content-Snack einzuwenden, aber wie schon erwähnt, als Snack für zwischendurch und weniger als Hauptmahlzeit.