engagiert, effizient, professionell.

25. April 2022
von Kristin Allwinger

Macht snackable Content satt?

 

Snackable Content*) dient in erster Linie der Unterhaltung. Einerseits sind die Content-Stücke oft mit geringem Aufwand erstellbar und können dank spezieller Apps auch von Laien kreiert und verteilt werden und häufig über Social-Media-Kanäle wie z.B. Twitter, Facebook & Co oder über Smartphones verbreitet werden. Der Nachteil ist, dass die Inhalte wieder schnell in Vergessenheit geraten.

Neue wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass z.B. ein Tweet eine Halbwertzeit von gerade einmal 18 Minuten hat. Also verhält sich so ein 140-Zeichen-Content-Snack genauso wie ein Schokosnack: Er ist schnell verzehrt und macht ganz und gar nicht satt. Vom flüchtigen Inhalt bleibt wenig, selbst die Erinnerung daran schwindet schnell.

Daher sind die schon fast totgesagten Long-Form-Contents wie z. B. Blogeinträge, Fachartikeln, Pressetexte etc. wichtiger denn je, denn davon bleibt mehr in Erinnerung als von flüchtigen Tweets oder Postings. Doch mehr Umfang bedeutet keineswegs mehr Aufmerksamkeit – mehr Inhalt sollte auch  Mehrwert generieren.

Kristin Allwinger:“ Snackable Content ist eine gute Ergänzungen. Jedoch weist dieser Content-Typ einen Mangel an Informationstiefe auf und ist daher nur als Ergänzung des Kommunikations-Mixes geeignent. Will  man nachhaltig Inhalte transportieren, sollten diese mit umfangreichen Formaten wie z. B. Blogeinträgen, White Papers, Pressetexte, Advertorials etc. ergänzt werden.“

Medienwandel und die Auswirkungen auf die PR

Medien unterliegen seit Jahren einem Wandel und sind aufgrund des gestiegenen finanziellen Drucks mit weniger personellen Ressourcen ausgestattet als noch vor wenigen Jahren. Daher reagiert die PR und wird in ihrer Arbeitsweise immer journalistischer. AKONSULT PR setzt daher, speziell bei der B2- PR, flankierend zu Presseinformationen Reports, Blogs, Whitepapers, Studien, etc. ein. Bei Bedarf, als Draufgabe, ist natürlich nichts gegen einen Twitter-Content-Snack einzuwenden, aber wie schon erwähnt, als Snack für zwischendurch und weniger als Hauptmahlzeit.

*) Als Snackable Content bezeichnet man besonders leicht konsumierbare Texte, Videos, Bilder oder sonstige Inhalte. Durch ihre einfache Gestaltung dient diese Content-Art in der Regel eher der Unterhaltung. Snackable ist dabei an den englischen Begriff Snack, also kleiner Imbiss für zwischendurch, angelehnt.

10. März 2022
von Kristin Allwinger

Facebook, ich weiß nicht ob ich dich mag

 

Kolleging Jutta Pint, von jutta pint commcunications, Expertin für Public Relations und Social Media über Ihre Erfahrungen mit Social Media und ihr ambivalentes Verhältnis zu Facebook:

Am Anfang war ich eine Facebook-Verweigerin. Das gebe ich offen zu. Doch dann, als dieser Social Media Kanal immer größer und größer wurde, kam auch ich nicht mehr daran vorbei. Als Kommunikationsexpertin wollte ich mir das Fernbleiben nicht weiter erlauben. Also legte ich einen Account an und schaute mich ein bisschen um. Mehr nicht.

Nach zwei Monaten der sozialmedialen Unauffälligkeit kam die erste Freundschaftsanfrage, aus dem Nichts wie mir schien: Du hast aber nicht viele Freunde, schrieb mein Ex-Mann Fritz. Mit einem Klick wurde er mein erster FB-Freund. Ironie des Schicksals? Vielleicht. Jedenfalls hatte die Sache einen Haken, wie ich sehr bald feststellen sollte. Fritz ist nämlich nicht nur leidenschaftlicher Motorradjournalist sondern auch leidenschaftlicher Facebooker mit großen Fangemeinde. Einige seiner 4.000 FB-Freunde wollten auch mit mir digital befreundet sein. Gefühlte 50 mal am Tag klingelte mein Handy, um mir neue Freundschaftsanfragen anzukündigen. Ich lehnte fast alle ab. Denn eines geht gar nicht: Sich auf FB mit Fremden zu befreunden. Nenn es Berührungsangst. Ich will jedenfalls nicht, dass ein mir unbekannter FB-Freund meine gelb lackierten Zehennägel, die so schön im griechischen Urlaubssand leuchten, auf einem Foto sieht, das ich poste. Das ist mir zu intim. Und nein, ich will auch nicht mit einem Jeff aus USA befreundet sein, der lediglich fünf FB-Freunde hat, die allesamt mit Vornamen Jutta heißen. Gruselig, oder?

Doch dann nach zwei Jahren FB-Aufwärmzeit passierte etwas. Der erste Auftrag für eine FB-Kampagne wurde an mich herangetragen. Gott sei Dank bin ich kein FB-Neuling, dachte ich. Für eine erfahrene Facebookerin wie mich, die alle drei Monate einem inneren Drang folgend ein Bild postet, sollte das wohl eine leichte Übung sein. Dachte ich. Nun, seither hat sich die FB-Welt für mich gehörig verändert und dreht sich auf einmal viel schneller.

Seit einigen Jahren bin ich täglich auf FB. Ich verfolge alles. Ich suche Content, formuliere dreimal wöchentlich Postings, schau nach, welche Posts funktionieren und welche nicht. Dazu kommt das tägliche Monitoring der Berichte zum Thema, das Beobachten, das Recherchieren, das Reagieren auf Liebes- und Hass-Kommentare, das Liken, das Teilen von Inhalten. Nicht zu vergessen die wöchentlichen Redaktionssitzungen. Liebe Leute, eine FB-Kampagne zu managen ist Knochenarbeit. Aber auch schön. Ich freue mich immer, wenn ich mit Fans in Interaktion trete. Das funktioniert digital auch ganz wunderbar.

Die Realität hingegen sieht manchmal doch anders aus. Beispiel gefällig: Zu einer Veranstaltung, die ich u.a. auch auf der FB-Seite postete, meldeten sich 80 Teilnehmer via FB an. Freude groß! Was glaubt ihr wie viele gekommen sind? Zwei. Die alten FB-Hasen unter euch werden sich jetzt denken: eh klar, FB-Zusagen sind eben unverbindlich. Ganz ehrlich, ich wusste das nicht und war irritiert.

Doch dann passierte wieder etwas Erstaunliches. Die syrischen Kriegsflüchtlinge kamen in Scharen. Und so schnell kannst du nicht schauen, war jede Neuigkeit über das überfüllte Aufnahmelager in Traiskirchen auf FB verbreitet. Private Hilfsorganisationen formierten sich von heute auf morgen und eine Facebookerin hatte im Handumdrehen eine Initiative gegründet und eine Refugees Welcome-Demo mit 20.000 Teilnehmern auf die Beine gestellt. In nur zwei Wochen. Hut ab! Auch das ist Facebook.

Wisst ihr jetzt, warum ich noch immer nicht weiß ob ich FB mag oder nicht? Das Phänomen FB ist ambivalent. Auf der einen Seite permanente Freunschaftsanfragen, privater Content mit Selfies, süßen Katzenvideos, romantischen Sonnenuntergängen, Fotos von leckeren Speisen und Sinnsprüchen, die sich meistens wahr anfühlen. All das ist banal, oft belanglos, manchmal auch lustig.

Auf der anderen Seite die starke gesellschaftspolitische Komponente. Dort ist FB in der Lage echte Betroffenheit zu erzeugen, fähig, die Massen zu bewegen und ein kollektives Bewusstsein zu schaffen. Dort ist FB ein über die Grenzen hinausgehendes politisches Instrument.

Das ist doch faszinierend, oder? – Facebook ist eben genau das was du daraus machst!

Weitere Informationen über Jutta Pint www.juttapint.com

20. September 2021
von Kristin Allwinger

PR ist kein Fertigprodukt & meine liebsten 3 PR-Mythen

PR ist kein Fertigprodukt, gute PR braucht Strategie & Kreativität

PR ist kein Fertigprodukt, gute PR braucht Strategie & Kreativität

Ein idealer PR-Tag sieht ungefähr so aus: Redakteure erhalten spannende Unternehmensinformationen, die sie sofort in ihren „Aufmacher“ einbauen. Via Social Media werden tausende Fans informiert und unterhalten. Dazwischen noch schnell ein paar schicke Pressekonferenzen – klingt das nicht glamourös?

„Tatsache ist aber, dass PR kein Fertigprodukt ist, sondern Strategie, Kreativität und natürlich ganz viel Hartnäckigkeit benötigt“, Kristin Allwinger

 

Wie auch immer, hier werden noch zwei weiteren PR-Mythen auf den Zahn gefühlt:

PR hat nur etwas mit „Freunderlwirtschaft“ zu tun.

Um ein Unternehmen oder eine Marke „groß herausbringen“ zu können, muss man einfach jemanden beim Fernsehen oder bei einer Zeitung kennen, und dann klappt das schon. Dieser Ansicht begegne ich immer noch. PR-Arbeit hat damit jedoch relativ wenig zu tun. Da heißt es schon viel eher, das richtige Thema zum richtigen Zeitpunkt an das richtige Medium mit dem richtigen Spin zu vermitteln. Bei einem Medium den einen oder anderen guten Kontakt zu haben, ist natürlich Voraussetzung bei Profis, ersetzt aber keinesfalls das davor Gesagte.

Mit dem richtigen Spin ist Medien alles zu verkaufen.

Mit dem richtigen Spin – dem richtigen Dreh – ist Medien alles zu verkaufen. Grundsätzlich ist Spin, die Perspektive bzw. Art und Weise der Darstellung, natürlich extrem wichtig. Aber alle weiteren Faktorne, wie der Inhalte, Abesender, Image des Unternehmens usw. mindestens genauso.

7. Juni 2021
von Kristin Allwinger

Akonsult: Immer mehr gegen Binnen-I und Gender-Stern

Seit Jahren flammt immer wieder die emotionale Diskussion rund um die gendergerechte Sprache auf. Jedes Geschlecht und auch jene, die sich weder als Mann noch als Frau sehen, sollen angesprochen werden – so der Tenor der Befürworter.

66 Prozent lehnen gendergerechte Sprache sogar ab
Akonsult hat im Auftrag der „Krone“  in Österreich nachgefragt: Laut einer repräsentativen Studie findet ein Viertel der 500 Befragten, unter ihnen 51 Prozent Frauen, gegenderte Texte schwer lesbar. 66 Prozent – also zwei Drittel der Österreicher – lehnen gendergerechte Sprache sogar ab. 20 Prozent verwenden gendergerechte Sprache selbst.

56 Prozent glauben nicht, dass Gendersprache Frauen fördert
Im Zuge der Studie wurden die Probanden auch gefragt, ob sie einen Zusammenhang zwischen der Verwendung des Binnen-I und der Förderung der Gleichstellung von Mann und Frau sehen. Mehr als die Hälfte denkt nicht, dass gendergerechte Sprache sich positiv auf das Leben der Österreicherinnen auswirkt (56 Prozent). Ein Grund dafür könnte sein, dass 63 Prozent der Befragten davon ausgehen, dass sich Frauen auch bei der ausschließlich männlichen Schreibweise – generisches Maskulinum genannt – angesprochen fühlen.

„Die Mehrheit möchte zwar die Abschaffung der verpflichtenden Gendersprache, gegen eine freiwillige Verwendung haben 81 Prozent der Befragten aber nichts“, erklärt Kristin Allwinger, Geschäftsführerin vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Akonsult.

“38 Prozent der Befragten halten Binnen-I und Co. für unnötig. 81 Prozent sind für die Wahlfreiheit. Wenn es jemand möchte, soll er oder sie die Texte gendern – oder eben nicht”

Weitere Details zur Umfrage:

Wie sieht es mit der Verwendung von Binnen-I & Co aus? Ein Drittel der Befragten gibt an, diese nie zu verwenden. Bei 47 % kommen die geschlechterspezifischen Formulierungen, nur wenn es unbedingt sein muss z.B. im Beruf oder in der Ausbildung, zum Einsatz. Etwa ein Fünftel gendert immer ganz korrekt.

66 % der Befragten sind für die Abschaffung der Gendersprache. 38 % nennen als Hauptmotiv, dass sie das Thema generell für völlig unnötig halten. Das ist durchaus nachvollziehbar, denn 56 % meinen, dass das Gendern von Texten nicht zur Gleichstellung von Mann und Frau beiträgt.

24 % sind für ein Ende der gendergerechten Sprache, da Texte dadurch schwerer lesbar sind. 20 % fordern das Aus, weil sie von der öffentlichen Diskussion rund um die Gendersprache genervt sind. 18% sagen, die Anwendung wäre ihnen zu umständlich.

Weiter zum Bericht auf www.krone.at

Kronen Zeitung Print: kronen_zeitung_Akonsult

16. April 2021
von Kristin Allwinger

Akonsult evaluiert PHC-Zentrum von Gesundheitsminister Dr. Mückstein

 

2019 hat Akonsult im Auftrag der Wiener Gebietskrankenkasse das allererste PHC- Gesundheitszentrum evaluiert. PHC steht für Primary Healthcare – primäre Gesundheitsversorgung. Diese Zentren vereinen Allgemeinmediziner, Krankenpfleger und Sozialarbeiter in einer Einheit. Das innovative Zentrum liegt im 6. Wiener Gemeindebezirk und wurde von Gesundheitsminister Dr. Wolfgang Mückstein gegründet.

Die Aufgabenstellung für Akonsult lautete, die Meinungen und Einstellungen der Patientinnen und Patienten über diese neue Art von Gesundheitseinrichtung einzuholen. Damals durfte ich Herrn Dr. Mückstein als äußerst sympathischen und kompetenten Arzt und Initiator des ersten PHC-Zentrums kennen lernen. Obwohl es noch die eine oder andere öffentliche Diskussionen über diese neuen Einrichtungen gab, spiegelte sich diese keinesfalls bei den Patienten wider, denn die vergaben durchwegs Bestnoten. Besonders gepunktet haben die langen Öffnungszeiten und die gute Verfügbarkeit von umfassenderer medizinischer Leistung.

  • 93 Prozent waren mit ihrem Besuch in dem Zentrum sehr zufrieden. Allerdings scheint das Primärversorgungszentrum derzeit in erster Linie als erweiterte Arztpraxis wahrgenommen zu werden: 62 Prozent der Befragten gaben an, nicht über die Zusatzangebote – wie etwa psychologische Betreuung oder diplomierte Krankenpflege vor Ort – Bescheid zu wissen.
  • Die langen Öffnungszeiten (wochentags jeweils bis 19.00 Uhr) stießen dagegen auf großen Zuspruch: 94 Prozent zeigten sich sehr zufrieden. Grundsätzlich sollten die PHC-Zentren vor allem auch die Spitalsambulanzen entlasten – das gelang zumindest bei einigen Patienten: 13 Prozent gaben an, sie hätten – gäbe es das Zentrum nicht – mit akuten Beschwerden eine Ambulanz aufgesucht, 74 Prozent einen anderen praktischen Arzt, 8 Prozent hätten abgewartet, während 5 Prozent zum Facharzt gegangen wären.

Medienecho Evaluierung:

https://www.derstandard.at/story/2000023011100/primaerversorgung-lob-fuer-wiener-pilotprojekt-warten-auf-nachfolger

 

24. März 2021
von Kristin Allwinger

Akonsult-Umfrage: Viele gegen Zeitumstellung

Zweimal im Jahr muss an der Uhr gedreht werden. Die Mehrheit will das nicht mehr.

Wien – Fast drei Viertel der Österreicher sind mit der Entscheidung der EU zufrieden, die Umstellung zwischen Sommer- und Normalzeit abzuschaffen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Akonsult. Jedoch ist auch eine Mehrheit skeptisch, dass sich die EU-Staaten bald auf eine Lösung einigen werden. Am letzten Märzwochenende wird daher wieder an der Uhr gedreht – und das, obwohl die Sommerzeit heuer bereits abgeschafft sein sollte.

Einen Alleingang Österreichs bei der Abschaffung lehnen 55 Prozent ab, während sich 40 Prozent damit anfreunden könnten. „Für 63 Prozent wären unterschiedliche Zonen mit Sommer- und Winterzeit in Europa ein No-Go“, stellte Akonsult-Geschäftsführerin Kristin Allwinger fest. Ob dies nachteilig für Wirtschaft und Tourismus wäre, beantwortete jeweils die Hälfte mit Ja und Nein.

  • 72 Prozent der Österreicher sind für die Abschaffung, wobei sich Frauen und Männer darin einig sind. Lediglich bei den 16- bis 22-Jährigen sprechen sich nur 40 Prozent für das Ende der Zeitumstellung aus. Insgesamt zwei Drittel wollen übrigens, dass die Sommerzeit während des gesamten Jahres gilt.
  • Und hier spießt es sich. Laut EU-Kommission sollen die Staaten selbst entscheiden, ob sie dauerhaft Sommer- oder Winterzeit haben wollen. Eine Einigung ist derzeit nicht in Sicht.
  • Nur 37 Prozent der Österreicher glauben, dass diese einheitlicheLinie in der Union bald gefunden wird, 61 Prozent sind hier skeptisch. 30 Prozent glauben, dass es nie zu einer Einigung kommen und das Projekt „Abschaffung“ einschlafen wird. Knapp die Hälfte glaubt
  • dass es nach Jahren doch so weit sein wird, der Rest ist optimistisch und glaubt an eine schnelle Lösung.
  • Da die Zeiger nun mal verstellt werden, wollen 81 Prozent die zusätzliche Stunde an abendlichem Tageslicht für Aktivitäten im Freien nutzen. Frauen haben dies mit 84 Prozent deutlich häufiger vorals Männer mit 77 Prozent.

 

( Repräsentativ-Befragung, n = 500, Eigenstudie/in Kooperation mit APA Austria Presseagentur)

Auszug Medien-Links:

APA OTS APA OTS
oe24.at www.oe24.at

Puls24 www.puls24.at

15. März 2021
von Kristin Allwinger

Die Österreicher & die britischen Royals

Wer gibt schon gerne freiwillig zu, die Klatschspalten zu verfolgen?  Laut  einer aktuellen Akonsult-Umfrage meinen nur 39% der Österreicher, sich für die britischen Royals zu interessieren, davon outen sich 21% sogar als richtige royale Fans. Für rund ein Fünftel der Befragten ist, laut Umfrage, das Thema ein absolutes NO-GO. Rund ein Viertel möchten sich dazu nicht äußern. Das ergab eine  bundesweite Repräsentativ-Umfrage zum Thema MEXIT im Auftrag der Kronen Zeitung.

Obwohl das Interesse an den Royals ist nicht wahnsinnig stark ausgeprägt (39%) ist,  trifft die Entscheidung, von Meghan & Harry, sich von ihren royalen Verpflichtungen zurückzuziehen, auf relativ großes Verständnis. Etwas mehr als die Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher können die Entscheidung von Harry und Meghan nachvollziehen. Interessanterweise Männer tendenziell  mehr als Frauen.

31 % der Befragten sind restlos davon überzeugt, dass Herzogin Meghan die  treibende Kraft war, das britischen Königshauses zu verlassen. Dieser Wert überrascht, angesichts der fast aggressiven Kommentare, denen Meghan in den letzten Monaten in den sozialen Medien ausgesetzt war.
Herzogin Meghan polarisiert, jedoch sehen insgesamt eine knappe Mehrheit der Österreicher und Österreicherinnen bei Meghan keine Schuld für den so genannten „MEXIT“.

 

Kronen Zeitung: 13. März 2021

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16. November 2020
von Kristin Allwinger

Der Einfluss von Corona auf die Lebensbedingungen von Medienfrauen

Kristin Allwinger beim Journalistinnenkongress, der Corona-bedingt Online stattfand.In allen Lebensbereichen hat die COVID-19-Pandemie Einzug gefunden, ihre Auswirkungen betreffen auch den 22. Journalistinnenkongress, der erstmalig als virtuelle Veranstaltung ausgetragen wird. Bei den vielen negativen und einschneidenden Konsequenzen zeigt sich im Hinblick auf den Journalismus sehr deutlich: Medienfrauen müssen weiterhin stärker sichtbar sein. Dazu müssen sie sich untereinander besser vernetzen, um „die männlichen Machtzirkel“ aufzulösen und Gleichstellung der Geschlechter durchzusetzen. So die Hauptergebenisse der Akonsult-Umfrage (n= 250 Medienfrauen), die in Kooperation mit dem Journalistinnenkongress durchgeführt wurde.

Dass die „alten“ Spielregeln durch die Corona-Krise einen erneuten Aufschwung erleben, erläutert Kristin Allwinger von der Meinungsforschung Akonsult im Rahmen des Online stattfindenden Panels. Ihren Analysen zufolge sehen 46 Prozent der befragten Frauen eine Verstärkung der hierarchischen Strukturen im Arbeitsalltag.

Das trifft vor allem auf Zoom-Meetings zu. Es wird vermehrt diktiert statt diskutiert. 47 Prozent der

Copyright: Shutterstock

Auch während der Corona-Krise müssen Medienfrauen sich stärker vernetzen und sichtbar bleiben.

Medienfrauen sagen, dass sich die männlichen Machtzirkel ausweiten. Viele Frauen machen sich Sorgen um ihren Beruf. Zehn Prozent haben ihren Job verloren. Negative Auswirkungen auf privater Ebene sehen die befragten Frauen durch die Mehrfachbelastungen, aber auch durch finanzielle Engpässe. Aus der Umfrage geht letztendlich hervor, dass viele positive Errungenschaften hinsichtlich der Gleichstellung von Männern und Frauen durch Krisen schnell ins Wanken geraten. Es braucht neue Strategien für Frauen.

„Neues Spiel, neue Regeln“ – wie hat Corona den Journalismus verändert

Wie diese neuen Spielregeln bzw. neuen Strategien, um Frauen zu stärken, gestaltet werden müssen, wurde anschließend von einer hochkarätigen Runde diskutiert: Wiebke Loosen vom Leibniz-Institut für Medienforschung, Maria Pernegger von Media-Affairs, Eva Konzett vom Falter, Katharina Mader vom Institut für Heterodoxe Ökonomie WU Wien. Moderation: Martina Madner von der Wiener Zeitung.

Die wichtigsten Erkenntnisse der Expertinnen: Die Forschung muss mehr einbezogen werden, Väter müssen ihre Rolle aktiver wahrnehmen und Wirtschaftshilfen müssen nach fairen Kriterien vergeben werden. Die Förderungen sollen an die Qualität und nicht an die Auflagen geknüpft werden. Außerdem ist Wiebke Loosen davon überzeugt, dass Co-Leitungen zwischen Männern und Frauen in einer Arbeitsteilung durchaus realisierbar sind. In einer Sache sind sich alle einig: Frauen müssen sich gegenseitig unterstützen, um stark zu sein, und gerade in der Krise darf die Gleichstellungspolitik nicht in den Hintergrund geraten.

Alle Ergebnisse im Detail: journalistinnen_kongress_2020

20. August 2020
von Kristin Allwinger

The winner is: Saint-Gobain – mit der längsten Verweildauer pro Beitrag im Netz!

 

Das Beratungsunternehmen BG-thinktank hat im Auftrag des Branchenmagazins Bau & Immobilien Report die digitale Präsenz der Baubranche untersucht. Im Zeitraum von einem Monat (11. Mai bis 12. Juni 2020) wurden die Online-Aktivitäten von 22 vorab definierten Unternehmen analysiert. Im Fokus standen Top-Akteure der Baubranche wie beispielsweise Wienerberger, Porr und Strabag oder Player in der Baustoffindustrie wie Internorm und die Saint-Gobain Baustoffgruppe. Analysiert wurden die Nennungen in Online-Medien wie z. B. kurier.at, krone.at oder derstandard.at, aber auch die Follower in sozialen Medien wie z. B. Facebook oder Twitter.

Mit 261.904 Visits & Follower auf Platz 1

Bei der Anzahl der Artikel haben die »großen Drei« Wienerberger, Strabag und Porr die Nase vorn. Betrachtet man hingegen die durchschnittliche Reichweite der einzelnen Artikel, kommt es zu deutlichen Verschiebungen: Mit 261.904 potenziellen Visits und Followern sichert sich Saint-Gobain den Platz an der Sonne, gefolgt von Strabag mit 200.617 und Swietelsky mit 173.076. Porr und Wienerberger befinden sich lediglich im Mittelfeld. Saint-Gobain hat somit jene Beiträge im Netz, die am längsten und intensivsten gelesen werden. Gepunktet wurde mit aktuellen Themen wie beispielsweise „Was bleibt von der Corona-Krise?“, spannenden Architektur- und Objektberichten oder Produktnews.

„Ein schöner Erfolg für uns als Agentur“, freut sich Kristin Allwinger, Geschäftsführerin von Akonsult, die die Baustoffgruppe seit Anfang 2019 strategisch sowie bei der Umsetzung der PR-Maßnahmen betreut.

2018 befand sich Saint-Gobain noch auf Platz zehn im Ranking um die höchste Online-Medienpräsenz.  „Seit der Übernahme des Etats setzen wir auf PR-Maßnahmen, die sich stark mit Problemlösungen beschäftigen. Wir achten jedoch, dass wir diese immer mit einem Schuss Kreativität versehen“, berichtet Allwinger über ihr Erfolgsrezept.

Mit 261.904 potenziellen Visits und Followern sichert sich Saint-Gobain den Platz eins

(Quelle: Bau & Immobilien Report Juli 2020)

Über Bau & Immobilien Report:

Ein führendes Branchenmedium für Bauindustrie, Baugewerbe, Baunebengewerbe, Baumaschinen- und Baustoffhandel, Planer und Architekten, öffentliche Verwaltung (Bund, Länder und Gemeinden), das mittlere und höhere Management von Bauträgern, Wohnbaugenossenschaften, Banken und Versicherungen sowie Haus- und Immobilienverwaltungen und -makler.

Über BG-thinktank:

Der Web-Analyst und Strategieberater BG-thinktank ist der ideale Partner, wenn es darum geht, Märkte zu verstehen, Strategien zu entwickeln, Datenhoheit zu erlangen und digital durchzustarten. Kombiniert mit strategischen Empfehlungen und Handlungsoptionen der Markt- und Medienexperten, Analysten und Krisenspezialisten, schließt BG-thinktank die Lücke zwischen Datenerfassung und Umsetzung.

26. Mai 2020
von Kristin Allwinger

Greenpeace-Umfrage: Mehrheit für „grünen Wiederaufbau“

 

Bei einer von der Umwelt-NGO Greenpeace in Auftrag gegebenen Erhebung haben 84 Prozent der 500 befragten Österreicherinnen und Österreicher angegeben, einem „grünen Wiederaufbau“ den Vorzug zu geben, berichtete die NGO heute.

Konkret galt es die Zustimmung auf die Aussage „Ich bin dafür, dass das dafür verwendete Steuergeld immer auch dazu beitragen soll, die Klimakrise zu bekämpfen“ zu bejahen oder zu verneinen, was dann bei 30 Prozent zu einem klaren Ja und 54 Porzent zu „eher Ja“ führte. Nur sechs Prozent der Teilnehmer der von 14. bis 19. Mai durch das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Akonsult durchgeführten Onlineerhebung lehnten das mit einem Nein ab.

91 Prozent bejahten auch, eine Klimakrise zunehmend selbst zu bemerken – und ein Großteil zeigte sich besorgt über Auswirkungen der Erderhitzung auf Gesundheit und heimische Wirtschaft, hieß es in der entsprechenden Aussendung.

Viele befürchten Folgen für Gesundheit durch Hitzewellen

Angesprochen auf die extremen Hitzewellen im Sommer und deren negative Auswirkungen auf die Gesundheit beantworteten rund vier von zehn zu befürchten, dass dadurch auch eine gesundheitliche Gefahr entstehend könne. Frauen waren hier deutlich besorgter als Männer.

Eher negative Auswirkungen auf die Gesundheit äußerten weitere 46 Prozent. 80 Prozent bejahten es, dass sie sich um Tourismus und Landwirtschaft sorgen würden.

84 Prozent bejahten laut Umfrage zudem die Notwendigkeit einer klimafreundlichen Steuerreform.