16. Oktober 2018
von Kristin Allwinger

Verpackungsdesign-Duo HEYSISTER! setzt seit Kurzem auf Akonsult PR

Die mehrfach ausgezeichnete, strukturelle Verpackungsdesignerin Gerlinde Gruber und die erfolgreiche, auf Packaging spezialisierte Grafikdesignerin Martha Ploder bündeln ab sofort auch offiziell ihre Kompetenzen und kooperieren unter dem Label HEYSISTER!. Unterstützt wird das erfolgreiche Design-Duo bei der Positionierung, beim Storytelling und bei der Pressearbeit von Akonsult PR. “Das Thema Verpackung wird vielfach unterschätzt, rund 68% der Kaufentscheidungen werden erst endgültig am POS entschieden”, erklärt Kristin Allwinger von Akonsult.

v.l.n.r.: Martha Ploder und Gerlinde Gruber

„Eine maßgeschneiderte Verpackung unterstreicht die Identität einer Marke ideal,“ erklärt das HEYSISTER!-Design-Duo unisono. Und wenn das strukturelle Verpackungsdesign Hand in Hand mit dem optischen Design entwickelt wird, dann entstehen außergewöhnliche Ergebnisse. Wichtig ist den erfahrenen Designerinnen dabei, die optimale Anpassung an die Bedürfnisse des Handels, sowie den Abpackprozess und das Auspackerlebnis immer im Blick zu haben.

Event im Rahmen der Viennna-Design-Week

Sowohl Martha Ploder als auch Gerlinde Gruber sind renommierte Expertinnen auf ihrem Gebiet. Martha Ploder zeichnet für viele Verpackungsdesigns bekannter Marken wie beispielsweise für Ja! Natürlich, Kelly’s und Unilever verantwortlich. Gerlinde Gruber entwickelt seit Jahren Verpackungen für namhafte Anbieter wie die Eckes-Granini GmbH und für aufstrebende Start-ups wie Zirp Insects, die funktionell und zugleich optisch und haptisch ansprechend sind.

Martha Ploder!: “Many thanks to Kristin Allwinger for the brilliant PR!”
Fotocredit: Gabriele Paar

 

 

31. August 2018
von Kristin Allwinger

Online-Votings versus Umfragen

Kürzlich hat die Europäischen Kommission ein Online-Voting zum Thema Sommerzeitumstellung durchgeführt und kommt zu einem anderen Ergebnis als viele Umfragen? Das ist nicht verwunderlich, denn Online-Votings repräsentieren keinen Querschnitt der Gesellschaft, ziehen tendenziell eher die Gegner an und berücksichtigen nicht alle Bevölkerungsgruppen.

Für wirklich authentische Stimmungsbilder der Bevölkerung werden daher nach wie vor Umfragen benötigt. Unsere AKONSULT-Prognose traf bei der letzten Nationalratswahl fast punktgenau ein. https://www.akonsult.at/nationalratswahl-2017-unsere-umfrage-kam-dem-ergebnis-ziemlich-nahe/

Viele Akonsult-Umfragen werden veröffentlicht. Ein Beispiel: Wir haben für die RMA Austria u.a. erhoben, dass sich 56% der ÖsterreicherInnen für den Verbleib in der EU aussprechen. Zudem bestätigte eine Woche später das renommierte OGM Institut (im Auftrag des ORF Report) exakt die selbe Zahl – 56 %!

 Worauf wir spezialisiert sind, ist Ihr “Anliegen” zu explorieren und anhand von interessanten Marktforschungsdaten zu erzählen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wir freuen uns über Ihre Rückfragen und Anregungen! office@akonsult.at

21. August 2018
von Kristin Allwinger

Nationalratswahl 2017: Unsere Umfrage kam dem Ergebnis ziemlich nahe

Bereits Mitte August 2017 veröffentlichten wir eine exklusive Umfrage der Kommunikations- und Consultingfirma Akonsult zur Nationalratswahl. Titel: “Kurz-Effekt schlägt Kanzler-Bonus”.

Die Akonsult-Umfrage sah schon damals einen klaren Vorsprung der ÖVP. Die Prognose von 32 Prozent traf am Wahlsonntag dann fast punktgenau (31,36 Prozent) ein.
Ebenso das Kopf-an-Kopf-Rennen von SPÖ und FPÖ – wenn auch ehrlich gesagt um ein bis zwei Prozentpunkte niedriger.

Voller Treffer bei Pink

Bei den Neos traf Akonsult ins Schwarze. Nur bei Peter Pilz und bei den Grünen wich die Akonsult-Prognose – so wie alle anderen Umfragen auch – relativ stark vom tatsächlichen Ergebnis ab.

 “Kanzlerbonus scheint kaum zu helfen”

Interessant auch, was Akonsult-Chefin Kristin Alwinger Mitte August über Noch-Kanzler Christian Kern analysierte: “Der Kanzlerbonus scheint Christian Kern bisher kaum zu helfen: Seine SPÖ liegt deutlich hinter der Kurz-ÖVP. Bisher war Bundeskanzler Kern eher in der Rolle des Herausforderers zu beobachten. Persönlich sehr angriffig gegenüber Außenminister Kurz und mit häufig wechselnden Themen.”

lhttps://www.meinbezirk.at/land-oesterreich/politik/nationalratswahl-unsere-umfrage-kam-dem-ergebnis-ziemlich-nahe-d2285401.html

 

2. August 2018
von Kristin Allwinger

Schon mal was von PR Polling gehört?

PR Polling – was ist das?

PR Polling sind Markt- und Meinungsforschungsdaten, die für Medien- und Informationszwecke erstellt werden. Diese Umfragen müssen glaubwürdig sein, einer kritischen Öffentlichkeit standhalten und einen besonders öffentlichkeitswirksamen Fokus aufweisen. Akonsult kann in diesem Bereich auf jahrelange Erfahrung zurückgreifen. Denn wir verfügen über zwei ganz spezielle Stärken: das ist unsere Marktforschungskompetenz, gepaart mit unserem PR-Know-how.

Warum PR Polling?

Eine immer größer werdende Herausforderung ist und bleibt: Wie komme ich mit meinen Botschaften in die Medien oder an eine ganz spezielle Zielgruppe? In Zeiten von Fake News wird es immer schwieriger, ein kommerzielles Interesse mit den Anforderungen der Medien an eine „gute Story“ zu vereinbaren. Eine sehr erfolgversprechende Möglichkeit ist, die „Story“ anhand von interessanten Marktforschungsdaten zu erzählen.

Wir erstellen Umfragedaten für namhafte Auftraggeber, die in der Regel von allen relevanten Medien in Österreich übernommen werden. Anlassbezogen arbeiten wir auch mit deutschen Medien zusammen.

Akonsult übernimmt den gesamten Prozess

Wir beraten bei der Themenwahl und gestalten den Fragebogen mit dem Fokus, Ergebnisse zu erzielen, die für Medien aller Wahrscheinlichkeit nach berichtenswert sind. Die Ergebnisse sind mediengerecht in textlicher und leicht verständlicher grafischer Form aufbereitet. Sehr gerne unterstützen wir auch Sie beim Verfassen des Pressetextes sowie bei der mediengerechten grafischen Umsetzung und Einbindung in Ihre Social-Media-Strategie.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wir freuen uns über Ihre Nachricht unter office@akonsult.at

3. Juli 2018
von Kristin Allwinger

Ferienbetreuung: ÖsterreicherInnen setzen auf den „Oma-Faktor“

Generell gilt: Die Ferienbetreuung basiert auf dem „Oma-Faktor“: Laut einer Befragung des Markt- und Meinungsforschungsinstitutes Akonsult setzen 68 Prozent der Eltern bei der Ferienbetreuung zumindest teilweise auf die Großeltern. 60 Prozent (Mehrfachantworten waren möglich) sind selbst zu Hause. Für fast die Hälfte der Eltern ist es demnach sehr (19,6 Prozent) oder eher schwierig (28,7 Prozent), die Betreuung der Kinder im Sommer zu organisieren. Und teuer kann das auch noch werden: Laut der Befragung geben mehr als ein Viertel pro Kind 400 Euro oder mehr aus.

Grafik: APA

„Rund zwei Drittel der Kinderbetreuung während der Sommerferien finden durch die eigene Familie statt. Ergänzend dazu wird ein nicht unbeträchtlicher Anteil an bezahlten Betreuungsmöglichkeiten wie Sommercamps, Kindermädchen, Hort etc. in Anspruch genommen“, so Kristin Allwinger vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Akonsult.

Die Unterstützung durch die Familie ist üblicherweise umsonst, weshalb 40 Prozent der befragten Eltern und Großeltern für die Sommerbetreuung nichts zu bezahlen haben. Doch etwas mehr als ein Viertel muss tief in die Tasche greifen und gibt pro Kind 400 Euro und mehr aus, davon sechs Prozent sogar mehr als 650 Euro. Für 44 Prozent reißen die Ausgaben für die sommerliche Versorgung der Sprösslinge ein spürbares Loch ins Haushaltsbudget. Rund ein Viertel meint sogar, dass dieses „sehr stark“ beziehungsweise „ziemlich stark“ belastet wird.

13. Juni 2018
von Kristin Allwinger

Österreicher wünschen sich eher weniger EU als mehr

Denken Sie, dass die neue Datenschutzverordnung, die seit 25. Mai in Kraft ist, in jedem EU-Land genauso streng wie in Österreich ausgelegt wird? Acht von zehn Befragten meinen NEIN! Das ergab eine aktuelle Akonsult-Umfrage anlässlich der EU-Ratspräsidentschaft im Auftrag der Regionalmedien Austria (n = 604).

Nur 19 Prozent der Befragten sind für die Aufnahme weiterer Staaten wie etwa der Westbalkanländer in die EU. Acht Prozent sind unentschlossen. Fazit für Akonsult-Chefin Kristin Allwinger. “Eine neuerliche EU-Erweiterung müsste der Bevölkerung erst mit viel Überzeugungsarbeit schmackhaft gemacht werden.”

Beim Thema Flüchtlinge glauben 54 Prozent der Befragten, dass die EU keine gemeinsame Vorgehensweise finden wird. Immerhin glauben aber 35 Prozent an eine einheitliche Lösung. Allwinger: “Dieser Wert überrascht, da es derzeit dafür keine Anzeichen gibt. Daraus lässt sich der große Wunsch nach einer Bewältigung der Flüchtlingsfrage ableiten.”

Hier geht`s zum ersten Teil unserer aktuellen Akonsult-Umfrage anlässlich des EU-Ratsvorsitzes:  https://www.akonsult.at/umfrage_zum_ratsvorsitz/

Lesen Sie den vollständigen Beitrag in der Onlineausgabe der Regionalmedien Austria: https://www.meinbezirk.at/land-oesterreich/politik/eu-umfrage-oesterreicher-sagen-nein-zu-eu-erweiterung-d2667785.html

12. Juni 2018
von Kristin Allwinger

Berufseinsteiger wünschen sich Selbstständigkeit – Hindernisse sind Bürokratie und Angst vor Einflussnahme großer Konzerne

Wie werden sich die Freien Berufe verändern? Wird es künftig auch noch am Land den Hausarzt, die selbstständige Pferdetierärztin, den Rechtsanwalt mit kleiner Kanzlei geben? Wie wollen

die Jungen ihre Arbeitszeit gestalten? Diesen Fragen ist die Bundeskonferenz der Freien Berufe Österreichs (BUKO) mit einer vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Akonsult durchgeführten Meinungsumfrage unter knapp 900 Befragten nachgegangen.

72 % wollen sich selbstständig machen

„Der Wunsch nach einer selbstständigen Tätigkeit ist einer der Hauptgründe, warum ein Freier Beruf angestrebt wird.“ erklärt die Studienautorin Kristin Allwinger des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Akonsult. 72 % der Befragten planen, sich selbstständig zu machen bzw. haben sich schon selbstständig gemacht.

Der Präsident der Bundeskonferenz der Freien Berufe Österreichs (BUKO), Kurt Frühwirth sieht mit diesem Ergebnis den Einsatz der BUKO für die kleinen Selbstständigen unter den Freien Berufen bestätigt. Frühwirth erklärt: „Das Wesen des Freien Berufes ist es, selbstständig und unabhängig zu sein. Auch wenn wir heute schon bei einigen Gruppen der Freien Berufe, wie etwa den Apothekern, viele Angestellte haben, freut mich dieses klare Bekenntnis unseres Nachwuchses zur Selbstständigkeit.“

Selbstständig mit 40 plus

Jene 28 % der Befragten, die angeben, derzeit keine Selbstständigkeit anzustreben, wurden noch weiter befragt. Hier hat jede/r 5. im Hinterkopf, sich im Laufe des Berufslebens, mit 40 plus noch selbstständig zu machen. BUKO Präsident Kurt Frühwirth meint dazu: „Das ist durch die lange und fundierte Ausbildung bei den Freien Berufen zu erklären. Ein Tierarzt oder eine Tierärztin beispielsweise durchläuft ein langes aufwendiges Studium, will dann als Assistent oder Assistentin Erfahrung sammeln und erst später eine eigene Praxis oder Klinik eröffnen.“

80 %: „Gemeinsam selbstständig!“

Fast 80 % der Befragten wollen sich gemeinsam mit BerufskollegInnen selbstständig machen.

Rudolf Kolbe, Vizepräsident der Bundeskammer der ZiviltechnikerInnen und Präsident des Europäischen Rates der Freien Berufe CEPLIS sieht darin einen Trend der Zeit. „Die junge Generation arbeitet mit Elan, will aber auch Zeit für Familie und Freizeit haben, während meine Generation noch viel mehr in den Beruf gesteckt hat. Auch ist zum Beispiel bei den Ziviltechnikern festzustellen, dass sich aus den Einzelkämpfern früherer Zeiten immer mehr teamorientierte Kollegen entwickelt haben.“

Ärgernis Bürokratie

„Nicht noch mehr Vorschriften wie Registrierkasse, Meldefristen, Datenschutzgrundverordnung!“ lautet ein Zitat aus den offenen Antworten der knapp 900 Befragten auf die Frage, was sie sich von der Politik wünschen.

66 % der Befragten sehen in der Einhaltung der Bürokratie und der Vorschriften die größte Herausforderung der Selbstständigkeit.

Damoklesschwert Kapitalinvestoren

Die EU Kommission erhöht ständig den Druck – auch auf Österreich, um die mehrheitliche Beteiligung von Finanzinvestoren und großen Unternehmen bei den Freien Berufen zu ermöglichen. Das sieht der Großteil der Befragten negativ. 82 % der StudienteilnehmerInnen befürchten durch Beteiligungen ausländischer Konzerne an Arztpraxen, Anwaltskanzleien etc. eine Einflussnahme auf die Berufsausübung. Fast ebenso viele erwarten dadurch eine Monopolisierung.

„Die drohenden mehrheitlichen Unternehmensbeteiligungen sind ein Damoklesschwert für die Freien Berufe, wie wir sie heute haben.“ sagt BUKO Präsident Kurt Frühwirth. „Wir erleben bereits jetzt, dass sich – finanziert durch ausländische Kapitalinvestoren – Tierarztketten etablieren und sich damit die Praxisstruktur nachhaltig verändert. Bei entsprechender Marktbeherrschung steigen die Honorare deutlich an, wie man in anderen Ländern auch bereits sieht. Die Leistbarkeit wird für viele Kunden damit zur existentiellen Herausforderung.“

CEPLIS Präsident Rudolf Kolbe meint dazu: „Im Europäischen Rat der Freien Berufe setzen wir uns in Brüssel dafür ein, dass die Bedeutung der Freien Berufe für die Gesellschaft nicht nur erhalten bleibt, sondern weiter ausgebaut wird.“

Appell an Bundesregierung zu Beginn der EU-Präsidentschaft

BUKO Präsident Kurt Frühwirth und CEPLIS Präsident Rudolf Kolbe appellieren anlässlich der mit 1. Juli 2018 beginnenden EU-Ratspräsidentschaft an die österreichische Bundesregierung, sich dafür einzusetzen, dass es auch weiterhin kleine VertreterInnen der Freien Berufe gibt und gegen Druck der EU-Kommission, die mehrheitliche Beteiligung von Kapitalgesellschaften bei den Freien Berufen zuzulassen, aufzutreten.

Meinungsforscherin Allwinger „Haben Nerv getroffen.“

Die Markt- und Meinungsforscherin Kristin Allwinger von Akonsult ist überrascht vom großen Feedback der Befragten: „Wir haben auch offene Fragen gestellt und die sind auf großes Interesse gestoßen. Sehr viele der fast 900 Befragten haben sich die Mühe gemacht, ihre Wünsche und Anregungen zu notieren. Das zeigt mir, dass wir den Nerv der Berufseinsteiger in den Freien Berufen getroffen haben.“

Methoden der Studie Auftraggeber: Bundeskonferenz der Freien Berufe
Methode/ Zielgruppe: Befragungen (CAWI/Face2Face), VertreterInnen der Freien Berufe: ApothekerInnen, ArchitektInnen, ÄrztInnen, NotarInnen, PatentanwältInnen, RechtsanwältInnen, SteuerberaterInnen und WirtschaftsprüferInnen, TierärztInnen, ZahnärztInnen und ZiviltechnikerInnen.

Stichprobengröße: n = 856
Untersuchungszeitraum: 9. April bis 28. Mai 2018

Hintergrundinformation Freie Berufe

Die Bundeskonferenz der Freien Berufe Österreichs (BUKO) ist der Dachverband der 9 Freiberufskammern in Österreich. Die BUKO vertritt 80.000 Mitglieder. 170.000 Beschäftigten arbeiten in den Freien Berufen. Zu den Freien Berufen zählen in Österreich die medizinischen Berufe ÄrztInnen, ApothekerInnen, ZahnärztInnen und TierärztInnen, die juristischen Berufe NotarInnen, RechtsanwältInnen, PatentanwältInnen sowie die SteuerberaterInnen und WirtschaftsprüferInnen sowie ZiviltechnikerInnen.

Fotocredit: Maria Drapal

http://www.freie-berufe.at/

 

5. Juni 2018
von Kristin Allwinger

AKONSULT-Umfrage zum EU-Ratsvorsitz: Teil I

Österreicher für Verbleib in der EU

Die Österreicher würden bei einer Abstimmung über einen EU-Austritt derzeit mehrheitlich für einen Verbleib in der Union stimmen. Das geht aus einer exklusiven Umfrage  des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Akonsult im Auftrag der Regionalmedien Austria hervor.

Auf die Frage “Soll Österreich aus der EU austreten?”, antworteten 56 Prozent mit “Nein”. 35 Prozent sagten “Ja”. Neun Prozent gaben keine Antwort.

“Mit zunehmenden Alter steigt allerdings die Ablehnung gegenüber der EU”, analysiert Akonsult-Chefin Kristin Allwinger. “Bei der Generation 60plus votieren 52 Prozent für einen EU-Austritt.”

Link: Beitrag RMA-Print – Akonsult-Umfrage

Ähnlich wie bei der Öxit-Frage ist die Differenz bei der Einschätzung zum EU-Austritt von Großbritannien. 58 Prozent der Befragten halten den Brexit für schlecht, 37 Prozent für gut.

Und was erwarten sich die Österreicher vom EU-Ratsvorsitz in der zweiten Jahreshälfte? An erster Stelle steht hier (bei möglichen Mehrfachnennungen) mit  31 Prozent eine neue europäische Vision.

Allwinger: “Mit einer neuen Vision verbinden die Menschen aber eher mehr Bürgernähe und Rücksichtnahme auf die Wünsche der Bevölkerung und nicht die ganz große europäische Vision.”

25 Prozent der Befragten erwarten sich, dass Österreich in der EU durch den Vorsitz künftig eine wichtigere Rolle einnimmt. 24 Prozent erwarten sich hingegen nur eine Abwicklung des Vorsitzes ohne Zwischenfälle.

40 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass von den Chefs der drei Großparteien Kanzler Sebastian Kurz am meisten vom EU-Vorsitz profitieren wird. 35 Prozent glauben, dass FPÖ-Chef H.C. Strache die Gunst der Stunde nützen wird und 25 Prozent sehen Christian Kern als Hauptprofiteur des Vorsitzes.

Fazit für Allwinger: “Die Österreicherinnen und Österreicher wollen zwar mehrheitlich nicht aus der EU austreten. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie mit dem jetzigen Status zufrieden sind. Die Bevölkerung wünscht sich mehr bürgerfreundliche Veränderungen in der EU und ganz besonders eine starke, aktive Rolle Österreichs.”

Die Umfrage wurde vom 15. bis 22. Mai durchgeführt. Befragt wurden bundesweit 604 Personen über 16 Jahre.

RMA – Regionalmedien Austria AG:
Die RMA AG steht österreichweit für lokale Nachrichten aus den Regionen und vereint unter ihrem Dach insgesamt 127 Zeitungen der Marken bz-Wiener Bezirkszeitung, Bezirksblätter Burgenland, Niederösterreich, Salzburg und Tirol, meine WOCHE Kärnten und Steiermark, der Kooperationspartner Bezirksrundschau Oberösterreich und Regionalzeitungen Vorarlberg sowie acht Zeitungen der Kärntner Regionalmedien und den Grazer.

Weiterführende Links:
Regionalmedien Austria AG: www.regionalmedien.at | www.meinbezirk.at

Kontakt RMA:
Dr. Wolfgang Unterhuber
Chefredakteur
Regionalmedien Austria AG
Weyringergasse 35
1040 Wien
wolfgang.unterhuber@regionalmedien.at

12. März 2018
von Kristin Allwinger

Kundenzufriedenheit messen: So bekommen Sie aussagekräftige Ergebnisse

Kundenzufriedenheit ist wichtig, Kundenbindung wichtiger, und am Ende kommt es auf den Fragebogen an: So holen Sie sich brauchbares Feedback. (Gastbeitrag Kristin Allwinger für www.port41.at)

Die Messung der Kundenzufriedenheit ist ein beliebtes Instrument, um sich Feedback aus dem Markt zu holen. Schließlich hängt der Erfolg eines Unternehmens davon ab, wie gut es ihm gelingt, seine Kunden dauerhaft zu binden. Was aber oft übersehen wird: Kundenzufriedenheit ist nicht mit Kundenbindung

gleichzusetzen. Kunden sollten auch emotional an ein Unternehmen, eine Marke oder Serviceleistung gebunden sein.

Drei wichtige Fragen für Ihren Erfolg

Bei vielen Kundenzufriedenheitsmessungen werden zwar detaillierteste Ergebnisse erhoben, aber auf die drei Parameter, von denen sich die Kundenloyalität bzw. die emotionale Bindung ableiten lassen, wird oft vergessen. Nicht fehlen sollten daher:

  • Die Frage nach der Gesamtzufriedenheit. Diese Fragen lassen sich und gut mit anderen Umfragen vergleichen. Sie gibt rasch Aufschluss über die Entwicklung der Zufriedenheitskurve. Aus Untersuchungen weiß man, dass man nur bei einem absoluten Spitzenwert daraus Rückschlüsse auf die Kundenloyalität ziehen kann.
  • Die so genannten Performance Fragen. Aufgrund dieser Ergebnisse lässt sich beispielsweise ein Ranking jener Serviceleistungen ableiten, die für den Kunden kaufentscheidend sind.
  • Fragen nach Verbesserungspotentialen

Weniger ist mehr

Das haben Sie sicher schon erlebt: Die freundliche Interviewerin am Telefon sagt, dass die Umfrage nur wenige Minuten dauert – und dann wird es doch erheblich länger. Vor solchen Tricks kann nur gewarnt werden! Kleine Unehrlichkeiten beeinflussen die Meinungsbildung negativ. Ehrlichkeit bezüglich der Dauer der Befragung ist wichtig. Das gilt auch für Onlinebefragungen.

Für die Länge des Fragebogens gilt daher: Weniger ist mehr! Das Kommunikationsverhalten hat sich in den letzten Jahren enorm verändert und an Tempo zugelegt. Wir empfehlen daher etwa zehn bis maximal fünfzehn Fragen mit maximal drei bis vier Themenschwerpunkten.

Der korrekte Fragebogen

Schlecht gemachte Kundenbefragungen können sich negativ auf die Kundenbeziehung auswirken. Vergessen Sie nicht, dass der Fragebogen auch eine Visitenkarte Ihres Unternehmens ist.

  • Passen Sie den Fragebogen an die Firmen CI an.
  • Achten Sie auf möglichst einfache und angenehme Handhabung.
  • Halten Sie die Befragung kurz und kompakt.
  • Achten Sie auf sorgfältige Formulierung der Fragen – vermeiden Sie etwa, zwei Fragen in einer zu verpacken.
  • Vermeiden Sie Suggestivfragen.
  • Überprüfen Sie den Fragebogen auf Flüchtigkeitsfehler.

Auswertung – und nun?

Unmittelbar nach der Auswertung und Interpretation der Ergebnisse sollte eine innere Analyse und Diskussion mit Ihren Partnern oder innerhalb des Teams stattfinden. Danach sollten möglichst unverzüglich Verbesserungen und konkrete Umsetzungsschritte geplant werden. Wenn Sie Mitarbeiter haben, kommunizieren Sie die Ergebnisse auch an diese. Andernfalls verpassen Sie eine gute Chance zur Steigerung der Mitarbeiterloyalität.

Wichtig: Setzen Sie dieses Instrument nicht inflationär ein. Ein guter Richtwert ist die Zufriedenheit etwa einmal jährlich zu messen, wobei allerdings Branchenbesonderheiten auch anderes nahelegen können.

Check-Liste für Ihre Kundenbefragung

  • Konkrete Zielsetzung der Befragung festlegen
  • Methoden festlegen, z.B. Online, Telefon oder persönliche Befragungen
  • Fragen zu Verbesserungspotentialen und Gesamtzufriedenheit nicht vergessen
  • Kundenbefragung an die Corporate Identity anpassen (Design, Wording, Stil etc.)
  • Durchführung: absolute Ehrlichkeit die Dauer der Befragung betreffend
  • Grafiken mit den Ergebnissen klar und verständlich gestalten
  • Ergebnisse mit Partnern und Mitarbeitern diskutieren und Verbesserungspotentiale ableiten
  • Umsetzung der Verbesserungspotentiale
  • Re-Evaluierung (nach einem angemessenen Zeitraum)

Weitere Artikel von Kristin Allwinger für www.port41.at : Aushilfen zu beschäftigen muss einfacher werden

Fotocredit: fotolia

16. Februar 2018
von Kristin Allwinger

Deutliche Mehrheit der Österreicher für gültige Sommerzeitregelung

Während das EU-Parlament*) von der Kommission eine Überprüfung der umstrittenen halbjährlichen Zeitumstellung gefordert hat, gibt es in Österreich eine breite Mehrheit für die aktuelle Sommerzeitregelung. “61 Prozent wünschen sich die Beibehaltung – besonders die jungen und jüngeren Befragten”, sagte Kristin Allwinger vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Akonsult.

In der aktuellen und repräsentativen Akonsult-Befragung von 608 Österreichern ab 16 Jahren wollen nur 23 Prozent unbedingt, dass auf die Umstellung verzichtet wird. Die Attraktivität der Sommerzeit nimmt jedoch bei Pensionisten stark ab. Generell wird die Zeitumstellung von der Altersgruppe 60-Plus mehrheitlich abgelehnt. “Dies ist auch nachvollziehbar, da das Thema mehr Freizeit im Sommer nicht mehr zum Tragen kommt”, erklärte Allwinger. Zudem gebe es in dieser Altersgruppe besonders viele bekennende Frühaufsteher.

Längere Helligkeit größter Vorteil Mehr als zwei Drittel der Österreicher haben keine Probleme sich an die Uhrenmanipulation zu gewöhnen. Von jenen, die ein Problem mit der Umstellung haben, überwindet ein Fünftel das in einem Tag, knapp die Hälfte benötigt zwei, drei Tage und ein Viertel eine Woche. Zwei Prozent haben es erst nach drei Wochen geschafft. Fast zwei Drittel glauben laut Akonsult nicht, dass es zu gesundheitlichen Problemen kommen kann, elf Prozent sind jedoch fest davon überzeugt. Befragt nach dem Hauptgrund, warum immer wieder über die Abschaffung der Sommerzeit diskutiert wird, nennen 39 Prozent das generelle Jammern/”Matschkern”, gefolgt vom Unverständnis, dass die nutzbaren Sonnenstunden die Freizeit verlängern (30 Prozent). Fast gleich viele, 15 bzw. 16 Prozent, orteten mögliche Gesundheitsprobleme und die Unzufriedenheit der Morgenmuffel als Ursache. Sich selbst bezeichnen übrigens nur 42 Prozent der Österreicher als Morgen-, jedoch 58 Prozent als Abendmenschen. Für 54 Prozent (Mehrfachnennungen möglich) ist die längere Helligkeit der größte Vorteil der Sommerzeit, gefolgt von der Möglichkeit, entsprechend länger unterwegs zu sein (45 Prozent). Ein Drittel freut sich über eine bessere Aufteilung der Sonnenstunden, insbesondere für Berufstätige und neun Prozent glauben an eine Energieersparnis. Alles in allem überwiegen für 64 Prozent persönlich die Vorteile der Sommerzeitumstellung. Sollte diese dennoch abgeschafft werden, sprachen sich gegenüber Akonsult 54 Prozent dafür aus, dass dann generell die Sommerzeit gelten soll.

(APA, 15.2.2018) – derstandard.at/2000074319497/Deutliche-Mehrheit-der-Oesterreicher-fuer-gueltige-Sommerzeitregelung

Ergebnisse im Detail:

48% der Befragten meinen, etwaige Probleme mit der Zeitumstellung in zwei bis drei Tagen nicht mehr zu spüren. Rund ein Fünftel hat die Umstellung sogar in nur einem Tag bzw. eine Nacht überwunden.

26% der Befragten geben an, mit Folgen der Zeitumstellung rund eine Woche zu „kämpfen“  . In der Altersgruppe 60+ sind es sogar 41% (!).

Alles in allem betrachtet, meinen 64%  der Befragten, dass für Sie persönlich die Vorteile der Sommerzeit überwiegen.

 

*) Die Europäischen Kommission hat ein Online-Voting zum Thema Sommerzeitumstellung durchgeführt und kommt zu einem anderen Ergebnis als viele Umfragen? Das ist nicht verwunderlich, denn Online-Votings repräsentieren keinen Querschnitt der Gesellschaft, ziehen tendenziell eher die Gegner an und berücksichtigen nicht alle Bevölkerungsgruppen.