Akonsult-Umfrage: 78% der Österreicher fordern Veto gegen Mercosur-Pakt ab.

 

Wien (OTS) – Die Umweltschutzorganisation Greenpeace protestierte heute vor dem Parlament gegen den geplanten Handelspakt zwischen der EU und den Mercosur-Staaten. Mit einer “Mercosur-Lotterie” – einem überdimensionalen (Un)Glücksrad – warnten die UmweltschützerInnen vor den fatalen Folgen des Freihandelsabkommens für Umwelt, Klima und Mensch. Noch heute kann das Parlament das Abkommen in einer Sondersitzung endgültig stoppen. Das ist auch der klare Auftrag der österreichischen Bevölkerung: laut einer von Greenpeace beauftragten repräsentativen Umfrage fordern 78 Prozent der ÖsterreicherInnen ein Veto gegen den Mercosur-Pakt.

“Österreich kann und muss den Mercosur-Pakt stoppen. Unsere Umfrage zeigt glasklar: Die Österreicherinnen und Österreicher sehen die Parlamentsparteien in der Pflicht, sich verbindlich gegen den Mercosur-Deal zu stellen. Sie können und müssen dem Willen der österreichischen Bevölkerung heute im Parlament Folge leisten. Alles andere wäre Betrug an den Wählerinnen und Wählern”, so Jens Karg, Handels- und Landwirtschaftsexperte von Greenpeace in Österreich.

Die Umfrage wurde von Akonsult im Auftrag von Greenpeace durchgeführt.

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190918_OTS0090/greenpeace-protestierte-mit-mercosur-lotterie-gegen-handelspakt

Ferienbetreuung: ÖsterreicherInnen setzen auf den „Oma-Faktor“

Generell gilt: Die Ferienbetreuung basiert auf dem „Oma-Faktor“: Laut einer Befragung des Markt- und Meinungsforschungsinstitutes Akonsult setzen 68 Prozent der Eltern bei der Ferienbetreuung zumindest teilweise auf die Großeltern. 60 Prozent (Mehrfachantworten waren möglich) sind selbst zu Hause. Für fast die Hälfte der Eltern ist es demnach sehr (19,6 Prozent) oder eher schwierig (28,7 Prozent), die Betreuung der Kinder im Sommer zu organisieren. Und teuer kann das auch noch werden: Laut der Befragung geben mehr als ein Viertel pro Kind 400 Euro oder mehr aus.
Grafik: APA

„Rund zwei Drittel der Kinderbetreuung während der Sommerferien finden durch die eigene Familie statt. Ergänzend dazu wird ein nicht unbeträchtlicher Anteil an bezahlten Betreuungsmöglichkeiten wie Sommercamps, Kindermädchen, Hort etc. in Anspruch genommen“, so Kristin Allwinger vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Akonsult.

Die Unterstützung durch die Familie ist üblicherweise umsonst, weshalb 40 Prozent der befragten Eltern und Großeltern für die Sommerbetreuung nichts zu bezahlen haben. Doch etwas mehr als ein Viertel muss tief in die Tasche greifen und gibt pro Kind 400 Euro und mehr aus, davon sechs Prozent sogar mehr als 650 Euro. Für 44 Prozent reißen die Ausgaben für die sommerliche Versorgung der Sprösslinge ein spürbares Loch ins Haushaltsbudget. Rund ein Viertel meint sogar, dass dieses „sehr stark“ beziehungsweise „ziemlich stark“ belastet wird.

Österreicher wünschen sich eher weniger EU als mehr

Denken Sie, dass die neue Datenschutzverordnung, die seit 25. Mai in Kraft ist, in jedem EU-Land genauso streng wie in Österreich ausgelegt wird? Acht von zehn Befragten meinen NEIN! Das ergab eine aktuelle Akonsult-Umfrage anlässlich der EU-Ratspräsidentschaft im Auftrag der Regionalmedien Austria (n = 604).

Nur 19 Prozent der Befragten sind für die Aufnahme weiterer Staaten wie etwa der Westbalkanländer in die EU. Acht Prozent sind unentschlossen. Fazit für Akonsult-Chefin Kristin Allwinger. „Eine neuerliche EU-Erweiterung müsste der Bevölkerung erst mit viel Überzeugungsarbeit schmackhaft gemacht werden.“

Beim Thema Flüchtlinge glauben 54 Prozent der Befragten, dass die EU keine gemeinsame Vorgehensweise finden wird. Immerhin glauben aber 35 Prozent an eine einheitliche Lösung. Allwinger: „Dieser Wert überrascht, da es derzeit dafür keine Anzeichen gibt. Daraus lässt sich der große Wunsch nach einer Bewältigung der Flüchtlingsfrage ableiten.“

Hier geht`s zum ersten Teil unserer aktuellen Akonsult-Umfrage anlässlich des EU-Ratsvorsitzes:  https://www.akonsult.at/umfrage_zum_ratsvorsitz/

Lesen Sie den vollständigen Beitrag in der Onlineausgabe der Regionalmedien Austria: https://www.meinbezirk.at/land-oesterreich/politik/eu-umfrage-oesterreicher-sagen-nein-zu-eu-erweiterung-d2667785.html

Berufseinsteiger wünschen sich Selbstständigkeit – Hindernisse sind Bürokratie und Angst vor Einflussnahme großer Konzerne

Wie werden sich die Freien Berufe verändern? Wird es künftig auch noch am Land den Hausarzt, die selbstständige Pferdetierärztin, den Rechtsanwalt mit kleiner Kanzlei geben? Wie wollen

die Jungen ihre Arbeitszeit gestalten? Diesen Fragen ist die Bundeskonferenz der Freien Berufe Österreichs (BUKO) mit einer vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Akonsult durchgeführten Meinungsumfrage unter knapp 900 Befragten nachgegangen.

72 % wollen sich selbstständig machen

„Der Wunsch nach einer selbstständigen Tätigkeit ist einer der Hauptgründe, warum ein Freier Beruf angestrebt wird.“ erklärt die Studienautorin Kristin Allwinger des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Akonsult. 72 % der Befragten planen, sich selbstständig zu machen bzw. haben sich schon selbstständig gemacht.

Der Präsident der Bundeskonferenz der Freien Berufe Österreichs (BUKO), Kurt Frühwirth sieht mit diesem Ergebnis den Einsatz der BUKO für die kleinen Selbstständigen unter den Freien Berufen bestätigt. Frühwirth erklärt: „Das Wesen des Freien Berufes ist es, selbstständig und unabhängig zu sein. Auch wenn wir heute schon bei einigen Gruppen der Freien Berufe, wie etwa den Apothekern, viele Angestellte haben, freut mich dieses klare Bekenntnis unseres Nachwuchses zur Selbstständigkeit.“

Selbstständig mit 40 plus

Jene 28 % der Befragten, die angeben, derzeit keine Selbstständigkeit anzustreben, wurden noch weiter befragt. Hier hat jede/r 5. im Hinterkopf, sich im Laufe des Berufslebens, mit 40 plus noch selbstständig zu machen. BUKO Präsident Kurt Frühwirth meint dazu: „Das ist durch die lange und fundierte Ausbildung bei den Freien Berufen zu erklären. Ein Tierarzt oder eine Tierärztin beispielsweise durchläuft ein langes aufwendiges Studium, will dann als Assistent oder Assistentin Erfahrung sammeln und erst später eine eigene Praxis oder Klinik eröffnen.“

80 %: „Gemeinsam selbstständig!“

Fast 80 % der Befragten wollen sich gemeinsam mit BerufskollegInnen selbstständig machen.

Rudolf Kolbe, Vizepräsident der Bundeskammer der ZiviltechnikerInnen und Präsident des Europäischen Rates der Freien Berufe CEPLIS sieht darin einen Trend der Zeit. „Die junge Generation arbeitet mit Elan, will aber auch Zeit für Familie und Freizeit haben, während meine Generation noch viel mehr in den Beruf gesteckt hat. Auch ist zum Beispiel bei den Ziviltechnikern festzustellen, dass sich aus den Einzelkämpfern früherer Zeiten immer mehr teamorientierte Kollegen entwickelt haben.“

Ärgernis Bürokratie

„Nicht noch mehr Vorschriften wie Registrierkasse, Meldefristen, Datenschutzgrundverordnung!“ lautet ein Zitat aus den offenen Antworten der knapp 900 Befragten auf die Frage, was sie sich von der Politik wünschen.

66 % der Befragten sehen in der Einhaltung der Bürokratie und der Vorschriften die größte Herausforderung der Selbstständigkeit.

Damoklesschwert Kapitalinvestoren

Die EU Kommission erhöht ständig den Druck – auch auf Österreich, um die mehrheitliche Beteiligung von Finanzinvestoren und großen Unternehmen bei den Freien Berufen zu ermöglichen. Das sieht der Großteil der Befragten negativ. 82 % der StudienteilnehmerInnen befürchten durch Beteiligungen ausländischer Konzerne an Arztpraxen, Anwaltskanzleien etc. eine Einflussnahme auf die Berufsausübung. Fast ebenso viele erwarten dadurch eine Monopolisierung.

„Die drohenden mehrheitlichen Unternehmensbeteiligungen sind ein Damoklesschwert für die Freien Berufe, wie wir sie heute haben.“ sagt BUKO Präsident Kurt Frühwirth. „Wir erleben bereits jetzt, dass sich – finanziert durch ausländische Kapitalinvestoren – Tierarztketten etablieren und sich damit die Praxisstruktur nachhaltig verändert. Bei entsprechender Marktbeherrschung steigen die Honorare deutlich an, wie man in anderen Ländern auch bereits sieht. Die Leistbarkeit wird für viele Kunden damit zur existentiellen Herausforderung.“

CEPLIS Präsident Rudolf Kolbe meint dazu: „Im Europäischen Rat der Freien Berufe setzen wir uns in Brüssel dafür ein, dass die Bedeutung der Freien Berufe für die Gesellschaft nicht nur erhalten bleibt, sondern weiter ausgebaut wird.“

Appell an Bundesregierung zu Beginn der EU-Präsidentschaft

BUKO Präsident Kurt Frühwirth und CEPLIS Präsident Rudolf Kolbe appellieren anlässlich der mit 1. Juli 2018 beginnenden EU-Ratspräsidentschaft an die österreichische Bundesregierung, sich dafür einzusetzen, dass es auch weiterhin kleine VertreterInnen der Freien Berufe gibt und gegen Druck der EU-Kommission, die mehrheitliche Beteiligung von Kapitalgesellschaften bei den Freien Berufen zuzulassen, aufzutreten.

Meinungsforscherin Allwinger „Haben Nerv getroffen.“

Die Markt- und Meinungsforscherin Kristin Allwinger von Akonsult ist überrascht vom großen Feedback der Befragten: „Wir haben auch offene Fragen gestellt und die sind auf großes Interesse gestoßen. Sehr viele der fast 900 Befragten haben sich die Mühe gemacht, ihre Wünsche und Anregungen zu notieren. Das zeigt mir, dass wir den Nerv der Berufseinsteiger in den Freien Berufen getroffen haben.“

Methoden der Studie Auftraggeber: Bundeskonferenz der Freien Berufe
Methode/ Zielgruppe: Befragungen (CAWI/Face2Face), VertreterInnen der Freien Berufe: ApothekerInnen, ArchitektInnen, ÄrztInnen, NotarInnen, PatentanwältInnen, RechtsanwältInnen, SteuerberaterInnen und WirtschaftsprüferInnen, TierärztInnen, ZahnärztInnen und ZiviltechnikerInnen.

Stichprobengröße: n = 856
Untersuchungszeitraum: 9. April bis 28. Mai 2018

Hintergrundinformation Freie Berufe

Die Bundeskonferenz der Freien Berufe Österreichs (BUKO) ist der Dachverband der 9 Freiberufskammern in Österreich. Die BUKO vertritt 80.000 Mitglieder. 170.000 Beschäftigten arbeiten in den Freien Berufen. Zu den Freien Berufen zählen in Österreich die medizinischen Berufe ÄrztInnen, ApothekerInnen, ZahnärztInnen und TierärztInnen, die juristischen Berufe NotarInnen, RechtsanwältInnen, PatentanwältInnen sowie die SteuerberaterInnen und WirtschaftsprüferInnen sowie ZiviltechnikerInnen.

Fotocredit: Maria Drapal

http://www.freie-berufe.at/

 

Kundenzufriedenheit messen: So bekommen Sie aussagekräftige Ergebnisse

Kundenzufriedenheit ist wichtig, Kundenbindung wichtiger, und am Ende kommt es auf den Fragebogen an: So holen Sie sich brauchbares Feedback. (Gastbeitrag Kristin Allwinger für www.port41.at)

Die Messung der Kundenzufriedenheit ist ein beliebtes Instrument, um sich Feedback aus dem Markt zu holen. Schließlich hängt der Erfolg eines Unternehmens davon ab, wie gut es ihm gelingt, seine Kunden dauerhaft zu binden. Was aber oft übersehen wird: Kundenzufriedenheit ist nicht mit Kundenbindung

gleichzusetzen. Kunden sollten auch emotional an ein Unternehmen, eine Marke oder Serviceleistung gebunden sein.

Drei wichtige Fragen für Ihren Erfolg

Bei vielen Kundenzufriedenheitsmessungen werden zwar detaillierteste Ergebnisse erhoben, aber auf die drei Parameter, von denen sich die Kundenloyalität bzw. die emotionale Bindung ableiten lassen, wird oft vergessen. Nicht fehlen sollten daher:

  • Die Frage nach der Gesamtzufriedenheit. Diese Fragen lassen sich und gut mit anderen Umfragen vergleichen. Sie gibt rasch Aufschluss über die Entwicklung der Zufriedenheitskurve. Aus Untersuchungen weiß man, dass man nur bei einem absoluten Spitzenwert daraus Rückschlüsse auf die Kundenloyalität ziehen kann.
  • Die so genannten Performance Fragen. Aufgrund dieser Ergebnisse lässt sich beispielsweise ein Ranking jener Serviceleistungen ableiten, die für den Kunden kaufentscheidend sind.
  • Fragen nach Verbesserungspotentialen

Weniger ist mehr

Das haben Sie sicher schon erlebt: Die freundliche Interviewerin am Telefon sagt, dass die Umfrage nur wenige Minuten dauert – und dann wird es doch erheblich länger. Vor solchen Tricks kann nur gewarnt werden! Kleine Unehrlichkeiten beeinflussen die Meinungsbildung negativ. Ehrlichkeit bezüglich der Dauer der Befragung ist wichtig. Das gilt auch für Onlinebefragungen.

Für die Länge des Fragebogens gilt daher: Weniger ist mehr! Das Kommunikationsverhalten hat sich in den letzten Jahren enorm verändert und an Tempo zugelegt. Wir empfehlen daher etwa zehn bis maximal fünfzehn Fragen mit maximal drei bis vier Themenschwerpunkten.

Der korrekte Fragebogen

Schlecht gemachte Kundenbefragungen können sich negativ auf die Kundenbeziehung auswirken. Vergessen Sie nicht, dass der Fragebogen auch eine Visitenkarte Ihres Unternehmens ist.

  • Passen Sie den Fragebogen an die Firmen CI an.
  • Achten Sie auf möglichst einfache und angenehme Handhabung.
  • Halten Sie die Befragung kurz und kompakt.
  • Achten Sie auf sorgfältige Formulierung der Fragen – vermeiden Sie etwa, zwei Fragen in einer zu verpacken.
  • Vermeiden Sie Suggestivfragen.
  • Überprüfen Sie den Fragebogen auf Flüchtigkeitsfehler.

Auswertung – und nun?

Unmittelbar nach der Auswertung und Interpretation der Ergebnisse sollte eine innere Analyse und Diskussion mit Ihren Partnern oder innerhalb des Teams stattfinden. Danach sollten möglichst unverzüglich Verbesserungen und konkrete Umsetzungsschritte geplant werden. Wenn Sie Mitarbeiter haben, kommunizieren Sie die Ergebnisse auch an diese. Andernfalls verpassen Sie eine gute Chance zur Steigerung der Mitarbeiterloyalität.

Wichtig: Setzen Sie dieses Instrument nicht inflationär ein. Ein guter Richtwert ist die Zufriedenheit etwa einmal jährlich zu messen, wobei allerdings Branchenbesonderheiten auch anderes nahelegen können.

Check-Liste für Ihre Kundenbefragung

  • Konkrete Zielsetzung der Befragung festlegen
  • Methoden festlegen, z.B. Online, Telefon oder persönliche Befragungen
  • Fragen zu Verbesserungspotentialen und Gesamtzufriedenheit nicht vergessen
  • Kundenbefragung an die Corporate Identity anpassen (Design, Wording, Stil etc.)
  • Durchführung: absolute Ehrlichkeit die Dauer der Befragung betreffend
  • Grafiken mit den Ergebnissen klar und verständlich gestalten
  • Ergebnisse mit Partnern und Mitarbeitern diskutieren und Verbesserungspotentiale ableiten
  • Umsetzung der Verbesserungspotentiale
  • Re-Evaluierung (nach einem angemessenen Zeitraum)

Weitere Artikel von Kristin Allwinger für www.port41.at : Aushilfen zu beschäftigen muss einfacher werden

Fotocredit: fotolia

Deutliche Mehrheit der Österreicher für gültige Sommerzeitregelung

Während das EU-Parlament*) von der Kommission eine Überprüfung der umstrittenen halbjährlichen Zeitumstellung gefordert hat, gibt es in Österreich eine breite Mehrheit für die aktuelle Sommerzeitregelung. „61 Prozent wünschen sich die Beibehaltung – besonders die jungen und jüngeren Befragten“, sagte Kristin Allwinger vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Akonsult.

In der aktuellen und repräsentativen Akonsult-Befragung von 608 Österreichern ab 16 Jahren wollen nur 23 Prozent unbedingt, dass auf die Umstellung verzichtet wird. Die Attraktivität der Sommerzeit nimmt jedoch bei Pensionisten stark ab. Generell wird die Zeitumstellung von der Altersgruppe 60-Plus mehrheitlich abgelehnt. „Dies ist auch nachvollziehbar, da das Thema mehr Freizeit im Sommer nicht mehr zum Tragen kommt“, erklärte Allwinger. Zudem gebe es in dieser Altersgruppe besonders viele bekennende Frühaufsteher.

Längere Helligkeit größter Vorteil Mehr als zwei Drittel der Österreicher haben keine Probleme sich an die Uhrenmanipulation zu gewöhnen. Von jenen, die ein Problem mit der Umstellung haben, überwindet ein Fünftel das in einem Tag, knapp die Hälfte benötigt zwei, drei Tage und ein Viertel eine Woche. Zwei Prozent haben es erst nach drei Wochen geschafft. Fast zwei Drittel glauben laut Akonsult nicht, dass es zu gesundheitlichen Problemen kommen kann, elf Prozent sind jedoch fest davon überzeugt. Befragt nach dem Hauptgrund, warum immer wieder über die Abschaffung der Sommerzeit diskutiert wird, nennen 39 Prozent das generelle Jammern/“Matschkern“, gefolgt vom Unverständnis, dass die nutzbaren Sonnenstunden die Freizeit verlängern (30 Prozent). Fast gleich viele, 15 bzw. 16 Prozent, orteten mögliche Gesundheitsprobleme und die Unzufriedenheit der Morgenmuffel als Ursache. Sich selbst bezeichnen übrigens nur 42 Prozent der Österreicher als Morgen-, jedoch 58 Prozent als Abendmenschen. Für 54 Prozent (Mehrfachnennungen möglich) ist die längere Helligkeit der größte Vorteil der Sommerzeit, gefolgt von der Möglichkeit, entsprechend länger unterwegs zu sein (45 Prozent). Ein Drittel freut sich über eine bessere Aufteilung der Sonnenstunden, insbesondere für Berufstätige und neun Prozent glauben an eine Energieersparnis. Alles in allem überwiegen für 64 Prozent persönlich die Vorteile der Sommerzeitumstellung. Sollte diese dennoch abgeschafft werden, sprachen sich gegenüber Akonsult 54 Prozent dafür aus, dass dann generell die Sommerzeit gelten soll.

(APA, 15.2.2018) – derstandard.at/2000074319497/Deutliche-Mehrheit-der-Oesterreicher-fuer-gueltige-Sommerzeitregelung

Ergebnisse im Detail:

48% der Befragten meinen, etwaige Probleme mit der Zeitumstellung in zwei bis drei Tagen nicht mehr zu spüren. Rund ein Fünftel hat die Umstellung sogar in nur einem Tag bzw. eine Nacht überwunden.

26% der Befragten geben an, mit Folgen der Zeitumstellung rund eine Woche zu „kämpfen“  . In der Altersgruppe 60+ sind es sogar 41% (!).

Alles in allem betrachtet, meinen 64%  der Befragten, dass für Sie persönlich die Vorteile der Sommerzeit überwiegen.

 

*) Die Europäischen Kommission hat ein Online-Voting zum Thema Sommerzeitumstellung durchgeführt und kommt zu einem anderen Ergebnis als viele Umfragen? Das ist nicht verwunderlich, denn Online-Votings repräsentieren keinen Querschnitt der Gesellschaft, ziehen tendenziell eher die Gegner an und berücksichtigen nicht alle Bevölkerungsgruppen.

Akonsult-Studie: Fast jede zweite Beziehung wird im Netz geschlossen

Wer eine Partnerin, einen Partner sucht, verlässt sich nicht auf Amors Pfeile, sondern sucht aktiv im Internet. 45 Prozent der befragten Singles hatten schon eine oder mehr Partnerschaften, die auf Dating-Plattformen begonnen haben. So das Ergebnis einer aktuellen Akonsult-Umfrage (n= 703 Singles) im Auftrag der österreichischen Dating-App Whispar. „Interessant ist, dass diese Beziehungen unkomplizierter erscheinen, mehr Gemeinsamkeiten aufweisen, aber auch zu mehr Fernbeziehungen führen“, erklärt Kristin Allwinger vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Akonsult.

Wien – 18. Oktober 2017: Feste Partnerschaft statt Freundschaft Plus: Dass die Internet-Partnersuche besser als ihr Ruf ist, zeigt eine von der Dating-App Whispar in Auftrag gegebene Studie. Interessant ist nicht nur, dass heute fast jede zweite Beziehung im Internet geschlossen wird, sondern dass 63 Prozent auf der Suche nach einer festen Beziehung sind. „Jeder zehnte Single möchte sogar eine Partnerin, einen Partner zum Heiraten finden“, zeigt sich Whispar-Erfinder Florian Gutmann erfreut, der seine App für eine seriöse Partnersuche konzipiert hat. Allerdings, 20 Prozent der Singles suchen im Internet nach einem Flirt und eventuell mehr.

Emotionaler, unkomplizierter, aber nicht immer zu hundert Prozent ehrlich

Und wie unterscheiden sich Partnerschaften, die auf Dating-Plattformen begonnen haben, von anderen? Die Beziehung ist unkomplizierter, geben 25 Prozent der Befragten an. 22 Prozent finden, dass jene Paare, die sich im Internet kennen gelernt haben, mehr Gemeinsamkeiten aufweisen. 16 Prozent sind wiederum der Ansicht, dass es zu mehr Fernbeziehungen kommt. Aber 23 Prozent der Befragten meinen auch, dass nicht immer alle Angaben zu hundert Prozent ehrlich wären.

„Mama, ich date im Internet“

Positiv: Mit dem Tarnen und Täuschen und Notlügen wie „Wir haben uns über Freunde kennen gelernt“ ist es vorbei, wie es scheint: 73 Prozent der Singles geben gegenüber Freunden und Bekannten offen zu, dass sie Online ihren Partner kennen gelernt haben. Bei der eigenen Familie ist es dann doch ein wenig anders. Nur 60 Prozent vertrauen Mama, Papa, Oma und Opa an, dass sie im Internet nach der wahren Liebe suchen.


Die Umfrageergebnisse auf einen Blick

Online Umfrage von Akonsult KG mit 703 Singles ab 18 Jahren im Auftrag von Whispar, Durchführungszeitraum: 23. September bis 18. Oktober 2017 (Alters- sowie Geschlechter-verteilung repräsentativ für Partnersuchende im Internet.)

  • Ein Drittel (33 %) der befragten Singles konzentriert sich ausschließlich auf die Partnersuche im Netz. Etwa zwei Drittel geben an, online und offline nach einem Partner suchen.
  • 79 % der Zeit bzw. des Engagements widmen Singles der Suche im Netz.
  • Männer sprechen wesentlich häufiger Frauen an als umgekehrt, so 80% der befragten Singles.
  • Nahezu jede zweite Partnerschaft (45%) wird heute online geschlossen.
  • Unterschiede Partnerschaften, die Online versus herkömmlich entstanden sind:
    • 25% meinen im Internet geschlossene Partnerschaften sind offener und unkomplizierter.
    • 23% finden bei solchen Partnerschaften gäbe es mehr Gemeinsamkeiten.
    • 22% sehen ein gewisses Defizit bei den Angaben, die nicht immer alle korrekt und ehrlich gemacht werden.
    • 16% finden aufgrund der Partnersuche im Netz komme es häufiger zu Fernbeziehungen.
    • Die Beziehungen werden schneller emotional und intensiv, finden 53% der befragten Singles.
  • Fast 60% der Partnersuchenden im Netz suchen etwas Festes. „Eine Bekanntschaft zum Ausgehen, Flirten und eventuell mehr …“, erwarten sich 26% der befragten Singles. 12% sind auf Braut bzw. Bräutigamschau.
  • 73% der der Singles geben bei Freunden und Bekannten offen zu, dass sie Online-auf Partnersuche sind. Nur 60 % sind ihrer Familie gegenüber in dieser Hinsicht offen.

Fotocredit: iStock

Über Whispar
Die in Wien vom Start-up-Unternehmer Florian Gutmann entwickelte Dating-Plattform Whispar“ wurde für Singles entwickelt, die eine ernsthafte Partnerschaft suchen. Im April 2016 wurde Whispar als „Best New Dating App 2016“ bei den European Dating Awards in Amsterdam ausgezeichnet. Whispar ist auch in Deutschland am Markt und auch in englischer Sprache verfügbar. Weitere Sprachvarianten sind geplant. Die Dating-App whispar steht als kostenloser Download unter https://www.getwhispar.com/de/ sowie für Android-Nutzer im Google Play Store und für iPhone-Nutzer im iTunes Store zur Verfügung. Whispar wurde bereits von mehr als 100.000 Usern downgeloadet.

So funktioniert die Dating-App Whispar
Nach der kostenlosen Anmeldung nehmen die whispar-User ein 30-sekündiges Stimmprofil auf, laden ein Foto hoch und stellen ihre für die Partnerwahl relevanten Suchkriterien ein. Danach erhalten sie täglich neue Partnervorschläge. Die Singles können den Stimmprofilen der anderen lauschen,
Sprachnachrichten übermitteln, Sounds verschicken oder anonym mit anderen whispar-Usern telefonieren. Egal ob man jemanden anruft oder ob man angerufen wird, die Telefonnummer wird durch eine Whispar-Rufnummer ersetzt und ist somit für andere nicht sichtbar. Die Dating-App whispar steht als kostenloser Download unter https://www.getwhispar.com/de/ sowie für Android-Nutzer im Google Play Store und für iPhone-Nutzer im iTunes Store zur Verfügung.

Weitere Links:

https://www.akonsult.at/generation-35-plus-flirtet-am-liebsten-online/

https://www.akonsult.at/immer-mehr-singles-in-oesterreich-tendenz-weiter-steigend/

Umfrage: Wie flirtet die Generation 35 plus?

Akonsult hat im Auftrag des Dating-App-Anbieters „Whispar“ eine Umfrage unter 654 Singles ab 18 durchgeführt. „60 Prozent der Befragten Singles sind der Meinung, dass es auch beim Online-Dating Liebe auf den ersten Blick gibt“, sagt Kristin Allwinger von Akonsult. Die Singles halten auch nichts von von scheinbar orginellen Anmachsprüchen. Im Gegenteil: „85 Prozent der Befragten meinen, dass Aufreißmaschen nicht funktionieren. „Jeder Zweite ist sogar restlos davon überzeugt. Sicherheit und Seriosität sind beim Online-Dating ganz besonders wichtig“, erklärt Kristin Allwinger.

Eine wesentlich vielversprechendere Methode mit jemanden Online ins Gespräch zu kommen ist ein freundliches „Hallo, wie geht’s“ oder Ähnliches ist,  meinen 70 Prozent der befragten Singles. Das ist, laut Allwinger, das Ergebnis einer offen gestellten Fragen. Warum ist Online-Dating so beliebt? Weil man leichter jemanden kennenlernt, sind, laut Umfrage, drei Viertel der Befragten überzeugt. „Laut unseren Erhebungen ist jede/r zweite Whispar UserIn über 35 ist und über 7 Prozent sogar über 55plus. Online-Dating ist keinesfalls nur etwas für ganz Junge,“ berichtet Allwinger.

 

(Fotocredit: whispar)

 

Akonsult-Umfrage im Auftrag des Dating-App-Anbieters Whispar:
(n=654 Singles, Singles ab 18 Jahren, Durchführungszeitraum: 8. bis 15. Mai 2017)

  •  60 % der befragten Singles sind überzeugt, dass es auch beim Online-Dating Liebe auf den ersten Blick geben kann.
  • Warum ist Online-Dating so beliebt? Ein wichtiger Grund scheint zu sein, dass man online leichter jemanden kennen lernen kann, meinen drei Viertel der Befragten.
  • Wie schnell funktioniert die Kontaktnahme beim Online-Dating? 40 % ergreifen sofort die Initiative, wenn sie jemanden entdecken, der/die ihnen gefällt. 15 überlegen ca. eine Stunde und „legen dann los“. Eben so viele nehmen sich ein paar Stunden Zeit, bevor sie den ersten Schritt wagen, etwas mehr als ein Viertel sogar noch länger.
  • 85% der befragten Singles meinen, dass Aufreiß-Anmachsprüche nicht mehr funktionieren. Jeder zweite Befragte ist davon sogar restlos überzeugt.
  • Was sagst du beim Online-Dating um das Eis zu brechen? Auf diese offen gestellte Frage meinen 70 % der befragten Singles „Hallo wie geht`s?“ oder Ähnliches wäre die beste Eisbrecher-Methode, 14 % ein netter Kommentar zum Onlineprofil und 9 % versuchen mit einem Kompliment in Kontakt zu treten.

Über „Whispar“

Die in Wien vom Start-up-Unternehmer Florian Gutmann entwickelte Dating-Plattform „Whispar“ wurde für Singles entwickelt, die eine ernsthafte Partnerschaft suchen. Im April 2016 wurde „whispar“ als „Best New Dating App 2016“ bei den European Dating Awards in Amsterdam ausgezeichnet. „Whispar“ erobert nun auch Deutschland, Tschechien und die Slowakei. „whispar“ steht als kostenloser Download unter www.getwhispar.com sowie für Android im Google Play Store und für iPhone im iTunes Store zur Verfügung.

So funktioniert „Whispar“: Das Innovative an „Whispar“ ist, dass bei dieser Dating-App nicht geschrieben, sondern geredet wird. Singles können ein 30-sekündiges Audio-Profil aufnehmen, eigene Fotos hochladen, Sprachnachrichten versenden, mit anderen Singles telefonieren und ab sofort auch „Emojis für die Ohren“ versenden.

Wiener haben schlechtes Image unter Autofahrern

Knapp die Hälfte der Niederösterreicher halten Autofahrer mit Wiener Kennzeichen für gefährlich. Lilienfelder und Mistelbacher hingegen gelten als extreme Schleicher.

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 „Unberechenbar und eine Gefahr“ 

So stimmen 46 Prozent der Befragten der Aussage zu, dass Wiener im Straßenverkehr „unberechenbar und eine Gefahr“ seien. Lediglich 24 Prozent der Befragten halten Autofahrer mit Wiener Kennzeichen für sichere „Profi-Fahrer“. Damit haben Wiener den mit Abstand schlechtesten Ruf aller Autofahrer – zumindest aus Sicht der Niederösterreicher.

– (c) BB NOE (BB NOE)

 

Auf Platz zwei folgen die Lenker aus Gänserndorf, die immerhin 22,4 Prozent der Befragten für eine Gefahr halten. Lenker aus Mödling, Schwechat und Tulln sind als „Raser“ verschrien, die stets zu schnell unterwegs sind. Lilienfelder und Mistelbacher rauben anderen Verkehrsteilnehmern mit zu langsamer Fahrweise die Nerven und gelten als extreme „Schleicher“

Profi-Lenker aus der Wachau

Die Autofahrer mit dem besten Ruf kommen laut Umfrage aus der Wachau. „67 Prozent der befragten Niederösterreicher halten Autofahrer aus dem Bezirk Krems-Land (KR) für die sichersten Autofahrer des Bundeslandes. Auf Platz zwei um den ‚Titel’ der Profi-Fahrer folgen die Amstettner Autofahrer mit 65,7 Prozent sowie die Kremser aus dem Stadtgebiet (KS) mit 65,1 Prozent“, fasst Kristin Allwinger vom Institut Akonsult die Ergebnisse zusammen.

Autofahrer-Umfrage von Akonsult

Akonsult hat im Auftrag der Bezirksblätter Niederösterreich die NiederösterreicherInnen zum Thema Auto fahren befragt. Im Rahmen der

repräsentativen Akonsult-Befragungen (n = 350) wurde alle Kennzeichen Niederösterreichs plus Wien vorgelegt und unter folgenden Kriterien einer Bewertung unterzogen:

o „Fährt zu schnell: Raser“,

o „Fährt zu langsam: Schleicher“,

o „Sicherer Fahrer: Profi“ und „Ist unberechenbar: Gefahr!“.

Die wirklich erstaunlichen Ergebnisse folgen in Kürze. Nur so viel darf schon verraten werden, Lenker mit Wiener Kennzeichen scheinen in Niederösterreich nicht so wirklich beliebt zu sein 😉

 

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