Snackable Content ist schnell vergessen

Neue wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass ein Tweet eine Halbwertzeit von gerade einmal 18 Minuten hat. Also verhält sich so ein 140-Zeichen-Content-Snack genauso wie ein Schokosnack: Er ist schnell verzehrt und macht ganz und gar nicht satt. Vom flüchtigen Inhalt bleibt wenig, selbst die Erinnerung daran schwindet schnell.

Daher sind gute Long-Form-Contents wichtiger denn je, weil von fundierten Blogs- oder Fachartikeln, etc. mehr in Erinnerung bleibt als von flüchtigen Tweets und Postings. In unserer Informationsflut bedeutet mehr Umfang aber keineswegs mehr Aufmerksamkeit. Mehr Umfang sollte immer einen Mehrwert für die Zielgruppe generieren. Eine inhaltlich umfangreichere Content-Form, die sich meiner Meinung nach in Zukunft stark durchsetzen wird, ist die umfassende, qualitativ hochwertige Hintergrundinformation, die als Service für Medien, Entscheidungsträger oder sonstige Stake-holder eingesetzt werden kann.

Medien unterliegen schon seit Jahren einem Wandel und sind aufgrund des gestiegenen finanziellen Drucks mit schwindenden personellen Ressourcen konfrontiert. Daher reagiert die PR und wird in ihrem Angebot immer journalistischer. Kristin Allwinger: „AKONSULT setzt schon seit Jahren wesentlich häufiger journalistische Hintergrundgespräche, Reports, Blogs, Whitepapers, Studien, etc., statt Presseinformationen ein und ist damit effizient und für Kunden erfolgreich“. Und bei Bedarf, als Draufgabe sozusagen, ist natürlich auch nichts gegen einen Twitter-Content-Snack einzuwenden.

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